Header Banner
Header Banner
Header Banner
Header Banner

Knacki trägt ein „Kunstwerk“ auf dem Kopf

Knacki trägt ein „Kunstwerk“ auf dem Kopf

Einem zu lebenslanger Haft verurteilten Mörder wurde von einem Gericht in Neuseeland das Tragen eines Toupets zugesprochen.

Der haarlose Mann sitzt seit ca. 20 Jahren wegen Mordes im Gefängnis. Mit 17 Jahren hatte er einen Jungen missbraucht und dessen Vater erstochen.

Bei einem Freigang im Jahr 2014 konnte er mittels einem falschen Pass und dem Toupet ins Ausland fliehen. Nachdem er später gefasst wurde und wieder dem Gefängnis übergeben wurde, entschied die Anstaltsdirektorin, ihm das Toupet abzunehmen.

Zu seiner lebenslangen Haftzeit bekam er weitere 33 Monate, wegen der Flucht.

Wegen der Beschlagnahmung seines Toupets klagte der Häftling vor Gericht. Zur Begründung trug er vor, dass ihn die Wegnahme des Toupets lächerlich gegenüber den anderen Häftlingen gemacht habe. Weiter habe er ein Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Dazu gehört, dass es sich bei dem Haarteil um ein „Kunstwerk“ handelt. Als Schadenersatz forderte der Mann umgerechnet 3.300 Euro.

Das Gericht entschied, dass der Häftling von der Justizvollzugsanstalt das Toupet zurückbekommt. Ein Schadenersatz wurde ihm allerdings nicht zugesprochen.

Ähnliche Beiträge