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Klimawandel bereitet Südasien Sorgen

Klimawandel bereitet Südasien Sorgen

Klimawandel bereitet Südasien SorgenEr ist nicht das Kerngeschäft der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB): der Klimawandel. Doch um das Thema herum kommt eine Entwicklungsbank so wenig wie ein Rückversicherer, schließlich drohen die Folgen des Klimawandels die Geschäftsgrundlage zu zerhageln. Extreme Wetterereignisse – ob Unwetter, Überschwemmungen oder Dürren – nehmen durch die Klimaerwärmung zu, das hat sich schon in den letzten Jahren signifikant in den Statistiken niedergeschlagen und war nach aller Wahrscheinlichkeit „nur“ das Vorgeplänkel.

Zwar sitzt die ganze Welt in Sachen Klimawandel im selben Boot, aber ob Unter- oder Oberdeck macht einen gewaltigen Unterschied. Die ADB sieht Südasien mit seinen bevölkerungsreichen Staaten Indien, Bangladesch, die wie auch Sri Lanka und die Malediven zudem über lange Küstenstreifen verfügen, besonders gefährdet – vor allem durch das weitere Abschmelzen der Gletscher und dem dadurch ansteigenden Meeresspiegel.

Die Dimensionen sind gewaltig: 750 Millionen Menschen in Südasien wurden zwischen 1990 und 2008 von einer Naturkatastrophe betroffen, 230.000 bezahlten laut ADB mit ihrem Leben. Welche Szenarien auch immer die ADB durchrechnet – nur das Ausmaß des wirtschaftlichen Einbruchs unterscheidet sich. Und dass der wirtschaftliche Niedergang insbesondere die 600 Millionen unter der Armutsschwelle von 1,25 US-Dollar lebenden Menschen beträfe, steht für die ADB außer Zweifel. Schließlich leben die meisten auf dem Land und von dem, was sie dort säen und ernten, was sie extrem verwundbar für Dürren und Fluten macht. Leider gilt auch für Südasien: Der Klimawandel schreitet voran – der Politikwandel steht aus. Schlechte Aussichten für die Armen.

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