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Kameras ohne Bilder

Kameras ohne Bilder

Man kennt das Thema von Bangkok. Viele der dort installierten Überwachungskameras funktionieren nicht oder sind sogar nur Attrappen. Sie scheinen oftmals dann nicht zu funktionieren, wenn man deren Bilder wirklich dringend braucht.

Nun gab die Stadtverwaltung in Pattaya ein ähnliches Problem zu: Mehr als die Hälfte der Überwachungskameras im Seebad funktionieren nicht.

Von den 2.112 Überwachungskameras, die seit 2005 installiert wurden, funktionieren nur noch 900 Stück.

Die Stadtverwaltung führte unterschiedliche Gründe wie Kurzschlüsse und Brände an. Vielleicht käme noch mangelnde Wartung hinzu, aber das wurde nicht erwähnt.

Da das auch zukünftig kein Thema sein soll, setzt die Stadtverwaltung auf die Privatwirtschaft und hofft, dass diese einspringt und Kameras installiert und auch wartet. So würde die Effizienz erhöht und die Stadtverwaltung sparte gleichzeitig Geld.

Wenn etwas nicht staatlich ist, dann funktioniert es auch: Laut Schätzungen der Stadtverwaltung liefern 95 Prozent der privat betriebenen Überwachungskameras Bilder, nur fünf Prozent sind ausgefallen.

Ursprünglich sollten 32 Millionen Baht bereitgestellt werden, um in der Naklua Road Soi 22 und Soi 24 sowie am Bali Hai Pier neue Überwachungskameras zu installieren. Diese Pläne wurden nach den neuen Erkenntnissen der Stadtverwaltung auf Eis gelegt.

Der Kabelsender Sophon Cable, der über die ausgefallenen Kameras berichtete, stellte abschließend fest: Sicherheit ist für die Behörden ein wichtiges Thema, aber wenn es ums Bezahlen geht, soll die Privatwirtschaft investieren und für Sicherheit sorgen.

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