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IT-Sicherheit 2019: Sicher ins neue Jahr starten

IT-Sicherheit 2019: Sicher ins neue Jahr starten

Zum Jahresbeginn nehmen sich viele Menschen gute Vorsätze vor. Diese klingen dann oft sehr ähnlich: weniger Schokolade, häufiger Sport oder mehr Zeit mit Freunden oder der Familie verbringen. Doch wie wäre es, sich einmal mehr Zeit für die IT-Sicherheit zu nehmen? Klingt schwierig? Ist es aber nicht.

Zeit nehmen für den 3-Sekunden-E-Mail-Check

Die Zahl der Schadprogramme, die weltweit im Umlauf sind, liegt bei 800 Millionen. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 200 Millionen mehr. Auch die Zahl der täglich neu entdeckten Schadprogramm-Varianten ist um fast 40 Prozent auf insgesamt 390.000 gestiegen.

IT-Sicherheit 2019: Sicher ins neue Jahr starten
IT-Sicherheit 2019: Sicher ins neue Jahr starten

Schadprogramme sind die Werkzeuge von Cyber-Kriminellen, um Daten zu klauen, zu betrügen oder zu erpressen. Infiziert werden können Rechner, Laptops, Smartphones, sogar vernetzte Heimgeräte wie der Router oder der SmartTV. Infektionsweg Nummer eins waren laut dem BSI-Lagebericht 2018 per E-Mail verschickte Links, die auf eine Schadsoftware geführt haben. Damit ist die Bedrohungslage durch Schadprogramme für den Privatanwender und die Privatanwenderin weiterhin hoch.

Tipp: Mit dem 3-Sekunden-E-Mail-Check können Sie Ihre Nachrichten überprüfen. Generell empfiehlt sich ein aufmerksames Lesen von Inhalten und Benachrichtigungen, die Sie elektronisch erhalten. Öffnen Sie keine Mail-Anhänge oder Links, wenn Ihnen die E-Mail irgendwie seltsam erscheint, da diese möglicherweise Schadsoftware enthält. Es kann sich auch um eine gefälschte Nachricht im Namen eines Unternehmens oder eines Bekannten handeln. Deswegen fragen Sie im Zweifel persönlich nach, ob eine E-Mail geschickt wurde. Installieren Sie zudem eine Antivirensoftware und aktualisieren Sie diese unbedingt regelmäßig.

Spam-Mails am besten gleich löschen
Spam-Mails am besten gleich löschen

Spam-Mails am besten gleich löschen

Etwas mehr als die Hälfte der im Berichtszeitraum registrierten Spam-Mails drehte sich um das Thema Partnervermittlung. Nicht jede dieser Massen-E-Mails ist unbedingt gefährlich, aber hinter einigen stecken Betrugsversuche wie Phishing oder sie beinhalten Schadsoftware. Deswegen ist bei Spam besondere Vorsicht geboten.

Tipp: Für Spam-Mails gilt: Auf keinen Fall antworten, auf keinen Fall einem Link folgen und auf keinen Fall einen Dateianhang öffnen. Am besten löschen Sie die Mail direkt und sollten Sie sich nicht sicher sein, ob die E-Mail doch echt ist, wenden Sie einfach den ersten Tipp an.

Neue Sicherheitsupdates direkt installieren

Im Zeitraum 2017/2018 war die Zahl der bekannt gewordenen Schwachstellen in einigen vom BSI betrachteten Softwareprodukten erneut hoch. Gründe dafür sind unter anderem die deutlich gestiegene Komplexität von Endanwen­dungen, oftmals auch die Geschwindigkeitsoptimierungen in der Software, die zu Lasten der Sicherheit gehen. Regelmäßig veröffentlichen die Hersteller Updates, die bekannt gewordene Sicherheitslücken in ihren Softwareprodukten schließen.

Tipp: Installieren Sie Soft­ware-Updates, sobald diese bereitgestellt werden. Denn Cyber-Kriminelle schlafen nicht und nutzen diese Schwachstellen gezielt für ihre Angriffe. Daher müssen Sie diese Lücken schnellstmöglich schließen, um sich jederzeit sicher fühlen zu können.

Schützen Sie sich mit einem starken Passwort

Grundsätzlich gilt: Je länger, desto besser. Ein gutes Passwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein. Für ein Passwort können in der Regel alle verfügbaren Zeichen genutzt werden, beispielsweise Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen (Leerzeichen, ?!%+ usw.).

Nicht als Passwörter geeignet sind Namen von Familienmitgliedern, des Haustiers, des besten Freundes, des Lieblingsstars, Geburtsdaten und so weiter. Das vollständige Passwort sollte möglichst nicht in Wörterbüchern vorkommen. Es sollte zudem nicht aus gän­gigen Varianten und Wiederholungs- oder Tastaturmustern wie „asdfgh“ oder „1234abcd“ bestehen.

Tipp: Wichtige Passwörter sollten auf jeden Fall in regelmäßigen Abständen geändert werden.

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