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Internet der Dinge: Smarte Geräte sicher vernetzen

Internet der Dinge: Smarte Geräte sicher vernetzen

Während vor Kurzem auf der „Hannover Messe“ unter dem Stichwort Industrie 4.0 viele Neuigkeiten rund um die Vernetzung in der industriellen Produktion und Fertigung präsentiert wurden, erfreuen sich unter Privatanwendern smarte, vernetzte Geräte ebenfalls stetig wachsender Beliebtheit. Diese intelligenten Geräte können sich mit dem Internet verbinden und mit anderen smarten Geräten interagieren. Das aus ihnen entstehende Netzwerk wird als Internet der Dinge bezeichnet.

Was genau ist das Internet der Dinge?

Hergeleitet aus dem englischen Begriff „Internet of Things“ wird das Internet der Dinge oftmals kurz als „IoT“ bezeichnet. Dabei haben alle im IoT vernetzten Geräte die Fähigkeit gemeinsam, dass sie Daten senden und empfangen können, um bestimmte intelligente Funktionen auszuführen. So gesehen ist jedes IoT-Gerät vergleichbar mit einem Mini-Computer.

Im Smart Home kann intelligente vernetzte Haustechnik beispielsweise dafür sorgen, dass sich die Heizungssteuerung nicht nur nach Zieltemperaturen und festen Zeitplänen richtet, sondern auch andere Daten mit einbezieht. Hierzu zählen beispielsweise von Sensoren ermittelte Werte zu geöffneten Fenstern oder Daten aus weiteren Quellen wie per App abgerufene Wettervorhersagen oder GPS-Standortdaten der Bewohner. Solche Funktionalitäten sorgen für mehr Komfort und Effizienz mit Blick auf den Energieverbrauch. Andere intelligente Geräte, wie Smart TVs, erlauben den Zugriff auf beliebige Inhalte aus dem Internet oder dem eigenen Heimnetzwerk. Sie können auch als Überwachungsmonitor für die genutzten Anwendungen im Smart Home dienen.

Das IoT beschränkt sich aber nicht nur auf das eigene Zuhause: Längst gibt es beispielsweise Fitness-Tracker, die zu jeder Zeit am Körper getragen werden und Daten wie die Herzfrequenz, den Puls oder die Schrittzahl aufnehmen und diese zur Auswertung über ein Smartphone in eine Cloud schicken.

Worauf kommt es bei der sicheren Nutzung an?

Internet der Dinge: Smarte Geräte sicher vernetzen
Internet der Dinge: Smarte Geräte sicher vernetzen

Obwohl jedes mit dem Internet verbundene Gerät ein potenzielles Einfallstor für Cyber-Kriminelle darstellt, ist nur vier Prozent der Internetnutzer die IT-Sicherheit bei IoT-Geräten besonders wichtig, so das Ergebnis einer Umfrage des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK).

Ein grundlegendes Maß an IT-Sicherheit und die Vorteile von IoT-Geräten lassen sich jedoch miteinander vereinen, wenn Sie sich die folgenden Fragen vor dem Kauf smarter Geräte stellen und auch selbst aktiv die Sicherheit mitgestalten, soweit dies bei dem jeweiligen Gerät möglich ist:

  • Welche Nutzungsdaten sammeln der Hersteller des Geräts oder Dritte und wie werden diese gespeichert?
  • Findet die Kommunikation der vernetzten Geräte, gerade bei der Übertragung von Passwörtern oder personenbezogenen Daten, immer verschlüsselt statt?
  • Ist ein Fernzugriff nötig oder reicht es aus, wenn die smarten Geräte nur innerhalb meines Heimnetzes erreichbar sind?
  • Stellt der Hersteller über einen längeren Zeitraum Sicherheitsupdates bereit und werden diese installiert?
  • Ist der Zugriff auf das IoT-Gerät ausreichend geschützt? Kann das voreingestellte Passwort durch ein sicheres, individuelles Benutzerkennwort ersetzt werden?

Entscheidung nach bestem Wissen

Wie bei allen digitalen Anwendungen und Internetdiensten gilt auch hier: Ob der Einsatz eines smarten IoT-Geräts für Sie im täglichen Leben einen Komfortgewinn oder einen Mehrwert darstellt und welches Maß an Sicherheit in diesem Fall für Sie wichtig ist, ist Ihre Entscheidung. Die aufgeführten Fragen und Sicherheitsaspekte können Sie als Entscheidungshilfe nutzen, um nach bestem Wissen und Gewissen den Kauf und die Nutzung vernetzter Geräte abzuwägen.

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