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Insektenfang: Fledermäuse bilden Jagdgemeinschaften

Insektenfang: Fledermäuse bilden Jagdgemeinschaften

Fledermäuse jagen gern im Team. Wenn sie zusammen sind, können sie sich an anderen Fledermäusen orientieren und dabei die Beute besser aufspüren, fanden Forscher heraus. Das geht jedoch nur, wenn nicht zu viele Jäger unterwegs sind.

Die Mausschwanzfledermäuse gehen sehr raffiniert vor. Die Tiere erkennen sich nicht nur gegenseitig anhand von Ultraschallsignalen, sondern wissen auch, wann andere Fledermäuse Insekten fanden. Dann fliegen die Jäger zu den Artgenossen und können am selben Ort ebenfalls nach Insekten suchen.

Wissenschaftler aus den USA und Israel beschäftigten sich mit den Jagdgewohnheiten der Säugetiere und kamen zu dem Schluss, dass diese ihre Ultraschallsignale wie ein Netz einsetzen, was die Suche nach Insekten effizienter mache.

Es kommt allerdings auf die Dichte der Fledermäuse an. Wenn es zu viele Tiere gibt, können sie keine Beute mehr aufspüren. Ein israelischer Forscher verglich das Verhalten mit Chipstüten im Kino. Wenn jemand während eines Films eine Tüte Chips aufmache, wüssten alle Besucher, dass jemand Chips isst und auch, wo der Esser in etwa sitze.

Die Forscher hatten Fledermäuse mit GPS-Rekordern ausgestattet, die nicht nur Flug, sondern auch Ultraschall-Signale aufzeichneten.

Die Wissenschaftler konnten dann daraus schließen, ob die Fledermaus auf Insektenjagd war oder einem Artgenossen folgte.

Das passierte oft, denn beinahe die Hälfte der Tiere befand sich in der Umgebung anderer Fledermäuse in einem Abstand von weniger als 150 Metern. Je mehr Fledermäuse gemeinsam jagten, umso weniger Beute machten sie.

Vermutlich, weil sie sich zu sehr auf die Signale der Artgenossen konzentrierten, um mit diesen nicht zusammenzuprallen. Aus diesem Grund  konnten sie sich nicht mehr genügend um das Echo von Beutetieren kümmern.

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