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Indonesien: Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise

Indonesien: Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise

Am 13. Mai wurden Anschläge auf mehrere christliche Kirchen in Surabaya im Osten Javas verübt, die Todesopfer und Verletzte forderten. Nach Angaben der Polizei stammen alle Täter aus einer Familie. Beteiligt waren Vater, Mutter sowie vier ihrer Kinder, mindestens zwei davon waren minderjährig.

Am gleichen Tag wurden im nur 30 km entfernten Sidoarjo bei einem weiteren Anschlag drei Personen getötet. Am 14. Mai wurde dann auch das Polizeihauptquartier in Surabaya Ziel eines Angriffs. Weitere Anschläge konnten durch das rechtzeitige Eingreifen der Sicherheitskräfte verhindert werden. Ein erhöhtes Anschlagsrisiko besteht weiterhin in ganz Indonesien.

Auch kam es in den letzten Jahren unmittelbar vor Beginn beziehungsweise während des Ramadan zu vereinzelten Anschlägen. Reisenden wird empfohlen, sich über die lokalen Medien informiert zu halten, besonders umsichtig zu sein und den Anweisungen von Sicherheitskräften Folge zu leisten.

Terrorismus

In der Vergangenheit wurden vereinzelte Anschläge insbesondere in der Hauptstadt Jakarta verübt, aber jetzt auch in Surabaya und Sidoarjo im Osten Javas. Die indonesischen Sicherheitskräfte gehen entschieden gegen mögliche Terroristen vor, ein erhöhtes Risiko besteht dennoch weiterhin. Internationale Hotels, Einkaufszentren, Diskotheken, Flugplätze, christliche Kirchen und westliche oder nicht-muslimische Einrichtungen insbesondere im großstädtischen Bereich, wie Jakarta, Bandung, Medan, Makassar und Surabaya sowie auf der Insel Bali, gelten als besonders anschlagsgefährdet.

Reisenden in Indonesien, einschließlich Bali, wird zu großer Vorsicht geraten, insbesondere während des Fastenmonats Ramadan, zu den anschließenden Feiertagen wie dem Unabhängigkeitstag am 17. August, an christlichen Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten, aber auch zum Balinesischen Neujahr Nyepi und dem chinesischen Neujahr.

Naturkatastrophen

Indonesien liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, sodass es zu vulkanischen Aktivitäten, Erd- und Seebeben sowie Tsunamis kommen kann. Mit Beeinträchtigungen im Flugverkehr bis zur Schließung von Flughäfen muss jederzeit gerechnet werden.

Der Vulkan Merapi in der Region Yogyakarta auf der Insel Java hat am 11. Mai eine mehrere Kilometer hohe Aschewolke ausgestoßen, wie zuvor der Vulkan Sinabung auf der Insel Sumatra am 19. Februar.

Die Möglichkeit verstärkter Aktivitäten besteht auch weiterhin beim Vulkan Agung auf der Insel Bali, für den seit dem 10. Februar 2018 die Gefährdungsstufe 3 und eine Sperrzone von vier Kilometern um den Krater des Vulkans gilt.

Reisende sollten die Entwicklung in den lokalen Medien verfolgen, engen Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter beziehungsweise ihrer Fluggesellschaft halten und den Anweisungen lokaler Behörden unbedingt Folge leisten.

Betäubungsmittel und Medikamente

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei kleinsten Mengen und jeder Art von Drogen bestraft, sodass besondere Vorsicht auch bei der Mitnahme von an sich nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten, wie auch bei der Mitnahme von Gegenständen für andere Personen, geboten ist.

Diebstähle

Reisende sollten unbedingt auf ihre Wertgegenstände achten. Besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln, an belebten Plätzen und in belebten Cafés und Restaurants kommt es zu Taschendiebstählen. Die Anzahl von Trickdiebstählen und Überfällen hat zugenommen. Die Polizei ist oftmals nicht bereit, Anzeigen entgegenzunehmen.

Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste auf der Webseite elefand.diplo.de einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalreisende werden in der Regel über die Reiseveranstalter über die Sicherheitslage im Reiseland informiert.

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