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Indisches Gewürz Kurkuma

Indisches Gewürz Kurkuma

Lieber Leser,

gelegentlich schreibe ich ja auch über die verschiedensten Obst- und Gemüsesorten und Gewürze, von denen ich weiß, dass der Verzehr sich positiv auf unseren Körper auswirkt.

Obwohl ich kein Tennisspieler bin, hat sich bei mir ein Tennisarm eingestellt, also eine Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen. Nach verschiedenen Selbstversuchen mit Medikamenten und Salben (ich gehe eben nur ungern zum Arzt) habe ich mich an meinen eigenen Artikel über Ananas erinnert und angefangen, genau diese Frucht täglich zu essen. Was soll ich sagen, nach einer Woche war der Ellenbogen fast wieder normal. Zufall oder einfach Wirkung? Oft helfen eben einfache Dinge im Leben weiter.

Aber warum erzähle ich das? Ganz einfach, ich bin beim Stöbern auf ein wahres Supergewürz gestoßen, von dem ich unbedingt berichten will. Es ist seit Jahrtausenden in der indischen und asiatischen Medizin bekannt und wird dort überall täglich verwendet. Es hilft nachweislich gegen eine große Anzahl von Beschwerden und heilt diese auch: Diabetes, Krebs, Magen-Darm-Beschwerden, Entzündungen, Arthritis, Demenz, Alzheimer und vieles mehr.

In Europa und Amerika haben wir diese Pflanze längst als „Zierkraut in Betrieb“. Sie sieht ähnlich aus wie Schilf. Aber erst in jüngerer Zeit wurde die enorme Wirkung der Knolle, also Wurzel erforscht.

Die Rede ist von Kurkuma oder auch Curcumin (so heißt der Wirkstoff). Kurkuma wird auch Gelbwurz oder indischer Safran genannt.

Der lateinische Name lautet Curcuma longa. In der Küche gelegentlich als Färbemittel verwendet und auch in geringeren Mengen im Curry enthalten, sind im Kurkuma im Wesentlichen verschiedene Substanzen enthalten, die Einfluss auf unseren Körper nehmen: Cyclocurcumin, das Bisdemethoxycurcumin sowie das Demethoxycurcumin. Die Mischung von vier Curcuminoide wird in ihrer Gesamtheit ebenfalls als Curcumin bezeichnet. Diferuloylmethan ist für die Gelbfärbung von Kurkuma verantwortlich.

In 100 Gramm gemahlenen Kurkuma sind etwa 354 Kalorien enthalten, diese verteilen sich auf etwa zehn Gramm Fett, acht Gramm pflanzliches Protein sowie 65 Gramm Kohlenhydrate. Kurkuma ist praktisch frei von Cholesterin und weist mit über 190 Milligramm pro einhundert Gramm einen relativ hohen Gehalt an Magnesium auf.

Auch für die Versorgung des Körpers mit Kalzium ist Kurkuma mit einem Gehalt von über 180 Milligramm pro einhundert Gramm interessant. Außerdem enthält Kurkuma fünf bis sieben Prozent ätherische Öle, die antimikrobiell (gegen Mikroorganismen), antineoplastisch (gegen Tumore), antiarthritisch und entzündungshemmend wirken sowie die Herztätigkeit steigern. Des Weiteren sind in der Kurkuma Ferula- und Kaffeesäure sowie Kaffeesäurederivate enthalten. Kaffeesäure schützt vor Magenkrebs und hemmt die Produktion von Nitrosaminen.

Die entgiftenden Eigenschaften des Curcumins, dem Hauptbestandteil von Kurkuma mit gesundheitsrelevanten Eigenschaften, lassen sich zum Teil auf seine antioxidative, antiinflammatorische (entzündungshemmende), krebshemmende, schmerzlindernde, knochenerhaltende und neuroprotektive Wirkungen zurückführen. Dazu kommen noch immunstimulierende und weitere positive Eigenschaften, die sich zum Teil auch auf die Unschädlichmachung und Ausleitung von Zellgiften beziehen.

Die Zell- und Membrangifte können zu einer chronischen Erkrankung führen und stammen entweder aus der Umwelt oder aus dem eigenen Stoffwechsel. In einem Tierexperiment an Mäusen konnte nachgewiesen werden, dass Curcumin nervenschädliche Fluoride unschädlich machen kann.

Curcumin zeigt damit entgiftende Eigenschaften, die zukünftig enorm wichtig werden könnten, weil die Fluoridierung von Trinkwasser und Zahnpasta in den Verdacht geraten ist, schwere neurotoxische Schäden im Gehirn zu verursachen. Bisher hat man uns ja erzählt, das Fluor so gut zu uns ist, jetzt werden wir also blöd davon!

Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Curcumin Fluoride im Zentralnervensystem unschädlich machen kann, ist seine Eigenschaft, die Blut-Hirn-Schranke überwinden zu können.

Etwa 3.000 Studien haben sich mit der Heilwirkung des Curcumins bei Krebs beschäftigt. Hierbei sind so ziemlich alle Krebsarten berücksichtigt worden. Die Ergebnisse dieser Studien haben dazu geführt, dass sowohl die deutsche, als auch die österreichische und die amerikanische Gesellschaft für Onkologie (Innere Medizin) Curcuma zur Begleitung der Krebstherapie empfehlen. Positive Wirkungen sind bei so gut wie jeder Krebsart gefunden worden. Curcumin wirkt gegen Krebs, indem es als Antioxidans die Krebsentstehung hemmt, die Mutation vorbelasteter Zellen zu Krebszellen verhindert, das Immunsystem stimuliert, die Entstehung und Ausbreitung von Metastasen hemmt, die Entwicklung von Blutgefäßen im Tumorgewebe verhindert, die Zellmembran der Krebszellen durchlässiger macht und so die Chemo- oder Strahlen-Therapie unterstützt und Gene aktiviert, die für den Selbstmord der Krebszellen verantwortlich sind.
Gesicherte Erkenntnisse über die positive Wirkung von Curcumin gibt es für folgende Krebsarten: Hautkrebs, Darmkrebs, Brustkrebs, Lungenkrebs, Prostatakrebs und Gebärmutterhalskrebs.

Leider ist Kurkuma schlecht wasserlöslich, was die Aufnahme im Darm schwierig macht. Aber als Kapsel oder mit Öl erhitzt, kann man es leichter aufnehmen.

Es geht nicht darum, Kurkuma als Wundermittel darzustellen, aber als sinnvolle Ergänzung im Speiseplan das körperliche Wohlbefinden, ganz ohne Nebenwirkungen zu erhöhen, ist sicherlich nicht verkehrt.

Vielleicht lesen Sie selbst im Internet nach, was es mit Kurkuma so auf sich hat. Eventuell hilft es ja ein Stück weiter auf dem Weg in die Gesundheit.

Die Leser, die mich unter herby.hallo@gmail.com anschreiben, bekommen von mir kostenlos ein tolles Kurkuma-Rezeptbuch!

Also dann, bis zum nächsten Mal …

Euer

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