Header Banner
Header Banner
Header Banner
Header Banner

Ich auch: Me Too!

Ich auch: Me Too!

Ja, ich wurde auch schon einmal sexuell belästigt. Der Vorfall trug sich anno dazumal zu, genau wie die vielen mutmaßlichen Fälle, die jetzt ständig angeprangert werden. Es muss so Anfang der 80er Jahre gewesen sein, vielleicht 1982 oder 1984. Tatort war der Arbeitsplatz, ein Büro. Ich saß in einem der Zimmer, als plötzlich eine Auszubildende hereinkam, mich angrapschte und auf den Boden zerrte. Dort fing sie dann an, mein Hemd auszuziehen. Als ich kurze Zeit später hemdenlos auf dem Boden lag, sie auf mir saß, kam der Chef zur Tür herein. Er meinte, daran erinnere ich mich noch gut: „Ich habe mich wohl in der Tür geirrt.“ Er machte auf dem Absatz kehrt, und fortan hatten meine Kollegin und ich eine Anekdote parat, die wir oft und gern unter dem Gekicher der Zuhörer erzählten.

Ich auch: Me Too!
Ich auch: Me Too!

Wenn ich eine Frau wäre und sie ein Mann, könnte ich diese Anekdote jetzt öffentlich machen, was dazu führen würde, dass sie (bzw. dann er) angefeindet wird und womöglich den Arbeitsplatz verliert. Da braucht es keine Unschuldsvermutung bis zum rechtskräftigen Gerichtsurteil, da reicht eine Anschuldigung, ob belegt oder nicht. Meistens ist sie ja nicht belegt und kann niemals bewiesen werden. Eine etwaige Verjährungsfrist scheint es auch nicht zu geben. Falls der Vorfall, wenn er von dem angeblichen „Opfer“ nicht erfunden wurde, überhaupt stattfand, und dies 40 Jahre her ist, scheint das keine Rolle zu spielen. Eine Rolle spielt nur, dass man ein weißer Mann ist.

Nehmen wir beispielsweise Dustin Hoffman, der jetzt 80 Jahre alt ist. Im Rahmen der MeToo-Kampagne meldete sich eine Freundin seiner Tochter. Die Freundin war zurzeit des angeblichen Vorfalls 16 Jahre alt, das war 1980. Hoffman soll sich der Freundin nackt gezeigt haben. Ende der Geschichte.
Hoffmans Rechtsanwalt dementierte. Das sei alles frei erfunden.

So eine Geschichte habe ich auch schon gehört. Eine Bekannte erzählte mir einmal, sie sei bei einem recht bekannten deutschen Schauspieler (den Namen werde ich hier natürlich nicht verraten) eingeladen gewesen. Der sei dann im Bad verschwunden und nackt wieder herausgekommen. Meine Bekannte ergriff daraufhin die Flucht. Sie fühlte sich eher nicht belästigt, vielmehr fand sie den Vorfall witzig, weil sich der Vollpfosten zum Horst gemacht hatte, indem er ihr splitterfasernackt im Treppenhaus hinterher lief. Das muss Mitte oder Ende der 70er Jahre gewesen sein.

Nun, die Zeiten ändern sich und mit ihr auch die Gesetze. Schweden, anderen Ländern in vielen Dingen voraus, vor allem mit dem Migrantenproblem, zieht wegen der MeToo-Kampagne jetzt die Notbremse. Das schon strenge Sexualstrafrecht wird weiter verschärft, und zwar in der Weise, dass ein Mann vor dem Sex das Einverständnis der Frau einholen muss. Auch dann, wenn die beiden in einer Beziehung leben oder verheiratet sind. Vor jedem Akt also die Frage: Können wir jetzt Sex haben? An Lächerlichkeit ist das alles kaum noch zu überbieten, es ist aber bitterer Ernst.

Natürlich kann so etwas nur auf dem Mist einer rotgrünen Regierung wachsen. Nach Inkrafttreten des Gesetzes wird von Frauen nicht mehr verlangt, mit einem „Nein“ oder physisch deutlich zu machen, dass sie nicht geneigt ist, Sex zu haben. Vielmehr ist der Partner aufgefordert, vorher eine mündliche Erlaubnis einzuholen. Falls der Mann dies unterlässt, könnte er wegen Vergewaltigung verurteilt werden.

Allerdings steht auch in diesem Fall Wort gegen Wort. Daher ist es vielleicht ratsam, sich eine schriftliche Bestätigung ausstellen zu lassen. Da könnte man als Mann einen Vordruck entwerfen, diesen in einem Kopierladen vervielfältigen, und dann jedes Mal kurz davor, es wären noch Datum und Uhrzeit einzutragen, von der Partnerin unterschreiben lassen. Als Nebenwirkung hat der Mann dann auch gleich schriftlich, wie oft die Partnerin pro Woche, Monat und Jahr willig war.

Gleichzeitig aber steigt in Schweden und in Deutschland die Zuwandererkriminalität. Je mehr Zuwanderer kommen, umso höher die Kriminalität. Das gilt auch oder vor allem für Sexualverbrechen. Das wird in schwedischen und deutschen Massenmedien so natürlich nicht gesagt. Aber es wurden Zahlen veröffentlicht, die für sich sprechen: Im doch sicheren Bayern stieg die Anzahl der Sexualdelikte im ersten Halbjahr 2017 um 48 Prozent. 91 Prozent der Sexualstraftäter waren Asylbewerber bzw. Bürgerkriegsflüchtlinge.

Angesichts dieser Zahlen wird die MeeToo-Debatte nicht nur sinnlos, sondern lächerlich.
Die französische Schauspielerin Catherine Deneuve und andere prominente Französinnen warnten in einem offenen Brief, dass die MeToo-Debatte eine puritanische Säuberungswelle auslöse, bei der die sexuelle Freiheit in einem totalitären Klima verloren ginge.

Es scheint tatsächlich noch Leute zu geben, die ganz bei Trost sind.

Euer
Walter Weiß

Ähnliche Beiträge