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Hongkong: Gesetzesbruch wegen Immobilienpreisen

Hongkong: Gesetzesbruch wegen Immobilienpreisen

Hongkong ist mit 7,4 Millionen Einwohnern eine der am dichtesten besiedelten Städte der Welt, der Immobilienmarkt der Stadt gehört laut Bloomberg zu den teuersten der Welt. Ein durchschnittliches Haus in der Region kann das 19,4-Fache des jährlichen Bruttoeinkommens kosten, während die Miete einer winzigen Wohnung 3.000 Euro im Monat kosten kann.

So ist es mittlerweile kein Wunder, dass jüngere Einwohner der Stadt es vorziehen, ein Risiko einzugehen und Räume zu mieten, die nicht zum Leben bestimmt sind, nur um etwas Geld zu sparen.

Wah Lee (32) sagte: „Die Mieten sind heutzutage sehr unvernünftig. Ich kann mir diese Wohnungen nicht leisten.“ Wah wohnt in einem Gebäude mit einem Kräuteröllager, einer Großküche und einem Mitbewohner für 1.200 Euro. Das ist weniger als die Hälfte, was Vermieter gewöhnlich für eine Standard-Wohneinheit verlangen.

Allerdings ist es nicht legal, in Industriebauten zu wohnen. Die Regierung arbeitet daran, mehr Land in der Nähe von Victoria Harbour zurückzugewinnen oder neue Häuser auf einem Containerterminal zu bauen. Chau Kwong Wing, Professor für Immobilien und Bauwesen an der Universität von Hongkong und Mitglied der Arbeitsgruppe für Landversorgung, betonte: „Industriegebäude sind nicht zum Wohnen bestimmt. Es geht um die Sicherheit.

2016 lebten laut der Society for Community Organization 12.000 Menschen in Industriegebäuden. Die Gruppe hat diese Informationen zwar bisher nicht aktualisiert, aber die Zahl scheint doch gestiegen zu sein.

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