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Hilfe für Straßenhändler

Hilfe für Straßenhändler

Eine Koalition aus Händlern, Akademikern und NGOs hat sich zusammengeschlossen und fordert von der Regierung immer dringender, dass sie ihre Bemühungen verstärkt, um mögliche Härtefälle unter den Straßenhändlern abzuwenden, nachdem diese von den Bürgersteigen der Hauptstadt vertrieben wurden.

Bekannt unter dem sperrigen Namen „Netzwerk thailändischer Straßenhändler für eine nachhaltige Entwicklung“ verlangt die Gruppe von einem Komitee Ergebnisse, das Anfang September gegründet wurde, um zu beraten, welche Maßnahmen man ergriffen werden könnten, um denjenigen Händlern zu helfen, die von der Vertreibung betroffen sind.

Gegründet wurde das Komitee vom Büro des Premierministers, der Vorsitzende des Komitees ist der Innenminister. Unter den Mitgliedern sind verschiedene Beamte mit unterschiedlichen Aufgaben, auch der Bangkoker Gouverneur sitzt in dem Komitee.

Rewat Chobtham, der Sprecher des Netzwerkes, sagte, die „Kampagne zur Befreiung der Bürgersteige von Händlern“ habe Zehntausende dieser Händler und deren Familien in den Ruin getrieben, weil die Behörden ihnen keine Alternativen anboten.

Laut Rewat gibt es in der Stadt über 300.000 Straßenhändler, die Teil der informellen Wirtschaft sind und gleichzeitig den Bürgern Bangkoks kostengünstige Produkte anbieten, die sich die Leute auch leisten können.

Er sagte, die Händler hätten nichts gegen Vorschriften, die dazu da sind, die öffentliche Ordnung und die Nahrungsmittelsicherheit aufrecht zu erhalten, und etwa 10.000 Händler hätten in unterschiedlichen Bangkoker Bezirken sogar ihre eigenen Regeln erlassen.

„Bei diesen Regeln geht es darum, die Orte sauber zu halten und nicht den Verkehr zu blockieren“, sagte er.

Rewat sagte, das Netzwerk werde den Druck auf das Komitee erhöhen, wenn hier nicht bald Hilfsmaßnahmen beschlossen werden.

Poonsap Suanmuang Tulaphan, Geschäftsführer der Stiftung für Arbeit und Beschäftigungsförderung, sagte, das Vorgehen gegen die Straßen-
händler betreffe nicht nur diese, sondern auch andere Berufe wie den des Motorradtaxifahrers. Es gibt Fälle, in denen sie nicht mehr auf Gehsteigen auf Kundschaft warten dürfen.

Naruemon Nirathorn von der Thammasat Universität, Fakultät Sozialwissenschaften, sagte, dass die Regierung sich nicht genügend um das Problem kümmere. Das könne man daran sehen, dass es mit dem Komitee nicht recht voran ginge.

„Durch Straßenhandel entstehen Probleme, aber hier werden auch Arbeitsplätze und Gehälter geschaffen. Wir brauchen Mechanismen für das Management, es darf keinen Missbrauch und keine Korruption geben.“

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