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Hier gibt es nichts zu sehen, bitte weitergehen!

Hier gibt es nichts zu sehen, bitte weitergehen!

Manchmal passieren Dinge, besser gesagt, es passieren immer wieder Dinge, die einen verstehen lassen, was mit dem Wort Déjà-vu gemeint ist. Kommentieren könnte man das mit der Überschrift dieses Artikels. Manchmal möchte man lachen, aber mitunter ist gar nicht komisch, was da geschehen ist.

Da ist beispielsweise dieses elende Thema Strand in Pattaya. Durch Wellen und vor allem Regen erodiert die Küste. Der Sand wird Korn für Korn abgetragen und irgendwann in sehr naher Zukunft wird nur noch eine Felsküste übrig bleiben. Die dann zu Sand zermahlen wird, und dann geht das Spiel wieder von vorne los.

Da so ein Vorgang sicher Tausende Jahre dauert, will die Stadtverwaltung nicht so lange warten und lässt Sand am Strand aufschütten. Das erinnert noch nicht an ein Déjà-vu, sondern an Sprichwörter wie „Eulen nach Athen tragen“. Das soll aber nicht das Thema sein, sondern die Tatsache, dass der Vorgang, der mindestens zum dritten Mal wiederholt wird, einstweilen eingestellt wurde, weil herausgefunden wurde, dass der angelieferte Sand nicht zum Sand passt, der noch da ist.

Das merkte man aber erst bei Lieferung, und nun sitzen die Gäste im Dusit Thani etwas übertrieben formuliert an einer Steilküste, weil der Sand in Sandsäcken steckt, nicht aber auf dem Boden liegt.

Erwähnenswert ist noch, dass die Stadtverwaltung Millionen Baht für Gutachten ausgab, in denen auch stand, welcher Sand verwendet werden sollte. Bei Anlieferung genau dieser Sandart wurde festgestellt, dass das Gutachten angezweifelt werden darf, und die Sandfirma sucht jetzt, auf eigene Faust, selbst den Sand aus.

Ein ähnliches Déjà-vu-Ereignis ergab sich mit den Baht-Bus-Fahrern. Auch hier eine Wiederholung, denn zum unzähligsten Male wurden die Fahrer angewiesen, doch nicht einfach am Straßenrand zu halten, wenn Fahrgäste ein- oder aussteigen wollen. Die Chauffeure sollen gefälligst nur an den dafür ausgewiesenen Haltezonen anhalten.

Was machen die Baht-Bus-Fahrer nach dieser wiederholten Aufforderung? Sie halten da an, wo es ihnen passt, also irgendwo. Nichts Neues auch hier. Alles andere wäre wirklich eine Überraschung gewesen.

Nicht so witzig ist die Geschichte des 52 Jahre alten amerikanischen Tauchers Frank K., dessen Leiche vor Koh Lan aufgefunden wurde. Er war an einem im Wasser stehenden Betonpfahl gefesselt. Die Obduktion ergab, dass dem Mann die Kehle durchgeschnitten worden war.

Zunächst konnte der Mann nicht identifiziert werden, es hieß, er sei ein Russe. Als klar wurde, dass er Amerikaner ist, wurde die Polizei angetrieben, den Fall endlich aufzuklären, weil er ungelöst dem Image Pattayas schade.

Es gelang, die Frau des Toten zu ermitteln. Koi, so ihr Name, präsentierte der Polizei eine Nachricht auf Line, in der sich Frank von seiner Frau verabschiedete. Er hatte ihr geschrieben, dass er guter Dinge sei und „es an der Zeit ist, meinen Lebenstraum zu erfüllen und weiter zu ziehen“ und dass seine Frau jemanden finden solle, der ihre Träume verwirkliche. Er habe Geld auf ihr Konto überwiesen.

Die Polizei ging davon aus, dass die Nachricht echt ist, sie von dem Amerikaner geschrieben wurde und dass sie dahingehend zu interpretieren ist, dass sein Lebenstraum der Suizid war.

Die Polizei erklärte, dass der Mann sich selbst an den Betonpfahl kettete und sich dann selbst die Kehle aufgeschlitzt habe. Selbstmord: Akte geschlossen, Image gerettet.

Auch hier nichts Neues, gab es doch schon Fälle, in denen gefesselte Ausländer mit Plastiktüten über dem Kopf erhängt aufgefunden wurden und es sich auch hier eindeutig um Selbstmord handelte. Die hatten offenbar nicht so viel Phantasie wie Frank. RIP.

Harbor Mall
Harbor Mall

Das letzte Déjà-vu betrifft die Eröffnung oder vielmehr die Wiedereröffnung eines Einkaufszentrums. Das gab es in Pattaya auch schon oft, zuletzt war es die Harbor Mall.

Central Marina
Central Marina

Big C Nord heißt jetzt offiziell Central Marina und ist sehr hübsch geworden. Das ist gleich auch einmal eine gute Nachricht, denn hier gibt es nichts zu meckern. Sogar an Kinder wurde gedacht, denn es gibt eine Spielecke mit allerlei Geräten und Schaukelpferden. Da macht den Eltern das Shoppen gleich noch mehr Spaß. Vielleicht wurde das Central Marina ein wenig durch die sehr kindergerechte Harbor Mall beeinflusst.

Es wäre den kleinen Rackern zu wünschen, wenn öfter an sie gedacht würde. Ganz uneigennützig wäre das nicht, denn schließlich sind sie die Kunden von morgen.

Euer Walter Weiß

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