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Häftlinge sollen auf Kutter

Häftlinge sollen auf Kutter

Mehr als ein Dutzend Menschenrechtsorganisationen forderten Thailand auf, ein Projekt zu beenden, wonach Strafgefangene auf Fischkuttern arbeiten sollen. Solch eine Maßnahme würde kaum die Probleme der Fischereiindustrie in Bezug auf Arbeitskräftemangel und Menschenhandel lösen, argumentieren die Menschenrechtler.

Thailand ist der weltweit drittgrößte Exporteur von Meeresfrüchten. In der Fischerei sind über 300.000 Arbeitskräfte angestellt, unter ihnen illegale Migranten aus Nachbarländern, die oft schlecht behandelt werden.

Das Projekt, die unbeliebten Arbeitsplätze mit Strafgefangenen aufzufüllen, stößt bei Menschenrechtsorganisationen auf Ablehnung. „Dieses Projekt stellt eine ernste Gefahr für die Menschenrechte von Gefangenen dar“, hieß es in einem Schreiben von 45 Nichtregierungsorganisationen, adressiert an Premierminister General Prayuth Chan-ocha.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes erklärte unterdessen, man sei von dem Projekt wieder abgerückt.

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