Header Banner
Header Banner
Header Banner
Header Banner

Günstige Terrorsperren, sicherer Weihnachtsmarkt

Günstige Terrorsperren, sicherer Weihnachtsmarkt

In letzter Zeit gibt es leider auch allerlei negative Meldungen aus Deutschland. Diese betreffen meistens die Gespräche über die sogenannte Jamaika-Koalition, wobei die Massenmedien nach dem Wahldebakel der beiden Regierungsparteien inklusive verzweifelt versuchtem Machterhalt seitens der Bundeskanzlerin scheinbar alle froh über die Entwicklung sind. Ein weiteres Thema mit negativen Schlagzeilen ist die Zuwanderung und der dadurch entstehenden Probleme, um noch ein weiteres Beispiel zu nennen.

Es gibt aber auch gute Nachrichten.

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) stimmte mit einem positiven Artikel auf die nahende Weihnachtszeit und den Weihnachtsmarkt in Essen ein. Die sogenannten Terrorsperren, die Panzersperren nicht unähnlich sind, kosten gar nicht so viel wie ursprünglich vermutet.

Bei den Terrorsperren handelt es sich um schwere Betonblöcke, die wegen ihrer oberen Noppen an riesige Legosteine erinnern. Im Volksmund werden sie daher nicht Terrorsperren genannt, sondern Merkellego. Auch der Ausdruck Merkelsperren ist landesweit verbreitet.

Sinn dieser Sperren ist es, Terroranschläge wie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche vor einem Jahr zu verhindern. Elf Menschen waren getötet und 55 verletzt worden. Ein radikaler Moslem war im Namen Allahs mit einem Lkw über den Weihnachtsmarkt gefahren mit dem Ziel, so viele Menschen wie möglich zu töten. Zuvor hatte er den polnischen Lkw-Fahrer ermordet, um das Gefährt stehlen zu können.

Die Terrorsperren sollen dafür sorgen, dass es nicht zu weiteren Missverständnis in Bezug auf den Islam kommen kann.

Die Organisatorin des Essener Weihnachtsmarkts, Essen Marketing Gmbh (WMG) hatte zunächst mitgeteilt, dass die Sperren 200.000 Euro kosten. Die gute Nachricht ist, dass sich die Rechnung schließlich nur auf 120.000 Euro belaufen wird, wie Geschäftsführer Dieter Groppe berichtete.

Ebenfalls geklärt wurde, wer für die Kosten aufkommt: die Stadt Essen. Groppe sagte, man habe mit der Stadtverwaltung hart verhandelt und sei überein gekommen, dass die Stadt Essen die Rechnung begleicht.

Die Weihnachtsmarktbesucher in Essen werden durch 17 Straßensperren mit 50 Betonquadern geschützt, die zwischen Willy-Brandt-Platz, Porsche-Kanzel und Kennedyplatz aufgestellt sind.

Günstige Terrorsperren - sicherer Weihnachtsmarkt
Günstige Terrorsperren – sicherer Weihnachtsmarkt

Die Betonblöcke wiegen je 2,6 Tonnen und können entweder mit schweren Stahlseilen verbunden werden, oder sie haben eine Hydraulik, mit der sie verschoben oder angehoben werden können. Fachpersonal steht bereit, damit dieses im Notfall, zum Beispiel bei einem Feuer, die Blöcke für die Einsatzwagen verschieben kann.

Der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen ist von der Lösung wenig begeistert, weil sie trotz des Sonderpreises als zu teuer erscheint.

EMG-Chef Groppe teilt diese Meinung. Eine Möglichkeit wären daher Betonpoller, die im Boden versenkt werden können. Die allerdings funktionieren nicht immer und sind wartungsbedürftig.

Dass die Stadt Essen die Kosten für die Sperren übernimmt, war für die Betreiber des Weihnachtsmarktes gar keine Frage. Der Präsident des Essener und des Deutschen Schaustellerverbandes, Albert Ritter, sagte, dass es für die Branche auf der Hand liege, wer die zustätzlichen Kosten bei dieser Art von Terrorschutz tragen müsse. Die öffentliche Sicherheit sei nun einmal eine Hoheitsaufgabe des Staates.

Die Alternative wäre gewesen, von jedem Budenbesitzer auf dem Weihnachtsmarkt eine „Terrorpräventionsgebühr“ von 1.000 Euro zu verlangen. Dann wären die attraktivsten Buden weggezogen, wusste Marc Heistermann zu prognostizieren, der Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Ruhr. Die Konsequenz wäre dann wohl gewesen, dass es überhaupt keinen Weihnachtsmarkt mehr geben würde.

Damit hätten die radikalen Moslems, denen jegliche Feier und Freude ein Graus ist, allerdings gewonnen.

Weihnachtsmärkte haben eine große Symbolkraft. Nach dem Anschlag im Dezember 2016 in Berlin sanken die
Besucherzahlen auf dem Essener Weihnachtsmarkt dramatisch.

Ähnliche Beiträge