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Grüner Tourismus

Grüner Tourismus

Plastiktüten und andere Einweg-Plastikprodukte sollen weniger gebraucht werden, man will sich mehr auf natürliche Materialien konzentrieren und so den grünen Tourismus in Thailand fördern.

Beamte, die in Tourismusbehörden arbeiten, sollen da mit gutem Beispiel vorangehen.

Während des jährlichen Treffens der thailändischen Tourismusbehörde (TAT) in Nakhon Pathom wurden alle TAT-Mitglieder aufgefordert, ihre eigenen Wasserflaschen mitzubringen, die wiederaufgefüllt werden konnten. Sie sollten thailändische Kleidung aus Seide und Baumwolle tragen.

Solche Änderungen auf dem Lifestyle-Gebiet wurde allen Leuten empfohlen, die in der Tourismusindustrie arbeiten, ob nun in staatlichen Einrichtungen oder in der Privatwirtschaft.

Das TAT muss die Industrie anführen und das Bewusstsein für den Umweltschutz stärken“, sagte Weerasak Kowsurat, Tourismus- und Sportminister. „Diese Aktionen kommen im Zuge globaler Trends und dem Verhalten der Touristen, die sich jetzt für den Umweltschutz einsetzen.

Die Kampagne für den grünen Tourismus hat ambitionierte Ziele, die das Land als Destination für Qualitätstouristen verbessern sollen, sagte der Minister.

Einige TAT-Mitarbeiter nahmen sich die neue Kampagne schon vor Monaten zu Herzen. So zum Beispiel in Loei, dort befindet sich der berühmte Berg und Nationalpark Phu Kradueng. Die Kampagne „Phu Kradueng wird grün: Geh sauber, geh wachsen“ (funktioniert in der deutschen Übersetzung nicht) beinhaltet Aktivitäten wie das Säubern oder das Pflanzen von Bäumen im Park und der Umgebung.

Die Tourismusbehörde hat in der Nähe von Touristensehenswürdigkeiten und Rastplätzen Hunderte Toiletten gebaut oder renoviert. Diese Maßnahmen sollen weiterhin im ganzen Land durchgeführt werden.

In der Hotelindustrie ist der Verbrauch von Plastik wie Plastikgeschirr, Strohhalme, Gabeln und Löffel hoch. Tausende Tonnen Plastikmüll werden in Touristenhochburgen wie Bangkok, Phuket oder Koh Samui täglich produziert. Der Müll landet im Wasser oder in der Natur oder stinkt oder alles zusammen, sagte Supawan Tanomkieatipume, Präsidentin des thailändischen Hotelverbandes (THA).
Um beim globalen Trend des Umweltschutzes Schritt zu halten, begannen Mitgliedshotels damit, Strategien für den grünen Tourismus zu entwickeln, am wichtigsten sei hier erst einmal die Reduzierung von Plastikmüll, sagte Supawan. „Einige Hotels haben bereits Wasserspender in der Lobby aufgestellt.“

Der THA plant auch, Hotels zu ermuntern, wenn möglich, auf deren Grundstücken Bioanbau zu betreiben.

Es sei laut Supawan lebenswichtig für thailändische Hotels, grün zu werden, denn dieser Trend wächst im internationalen Tourismusgeschäft.

Für Hotels, die bereits entsprechend umgeschaltet haben wie das Baan Talay Dao Resort in Hua Hin, hat sich der Wandel entsprechend gelohnt, vor allem auch, weil die Zimmerpreise höher sind und die Betriebskosten niedrig.

Bis zu 96 Prozent meiner Gäste kommen aus Europa“, sagte Geschäftsführer Udom Srimahachota. „Sie sind gerne hier, weil ihnen die Umgebung gefällt.“

Ittirit Kinglake, Präsident des Tourismusrates Thailand, sagte, für Hotels und Resorts ist es möglich die Betriebskosten um sieben bis 15 Prozent zu senken, wenn sie sich umweltschutztechnisch anstrengen.

Ittirit sagte, er glaube, dass viele Touristen, vor allem aus Europa, aber auch aus einigen asiatischen Ländern wie Japan jetzt exklusiv nach grünen Hotels Ausschau halten. Dieser Trend wird sich weiter verstärken.

Es gibt Gemeinden, die ebenfalls versuchen, ihre Touristenattraktionen dem grünen Trend anzupassen.

Der Nationalpark Tat Ton in der Provinz Chaiyaphum gilt als einer der besten Orte, was die Bewirtschaftung eines Naturschutzgebietes anbelangt. Beamte konzentrieren sich vor allem auf die Wasserfälle, damit diese das ganze Jahr über Wasser führen.

Hinzu kommt, dass die Parkverwaltung ein Netzwerk zwischen zuständigen Behörden und Gemeinden geschaffen hat, um die natürlichen Ressourcen umweltfreundlich zu fördern.

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