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Google Drive unterstützt nun offiziell ODF-Dateien

Google DriveAm 9. Dezember hatte Googles oberster Open-Source-Verfechter Chris DiBona auf dem ODF Plugfest in London bereits die Möglichkeit angekündigt, jetzt hat sein Entwicklerteam schon Tatsachen folgen lassen: Ab sofort können Anwender auch Dokumente in einem ODF-Format in Google Drive importieren.

Über die neue Funktion lassen sich ODT- (Textdokumente), ODS- (Tabellen) oder ODP-Dateien (Präsentationen) in „Google Text & Tabellen“ („Google Docs“) weiterbearbeiten. Bislang funktionierte der Import nicht für Präsentationen und wenn, dann nicht immer erfolgreich. Beim Reexportieren scheint es aber noch Nachbesserungsbedarf zu geben.

In seinem Infoworld-Blog bemängelte Open-Source-Urgestein Simon Phipps, dass Google – trotz der jetzt freigegebenen Verbesserungen – wie auch Microsoft es ODF-affinen Anwendern schwer macht, die Formate der auch von der Document Foundation für LibreOffice genutzten als Teil ihrer Arbeitsabläufe zu benutzen. So bleiben beim Import in Google Drive unter anderem Metadaten wie die Änderungshistorie oder Anmerkungen auf der Strecke, Makros funktionieren hingegen bei keinem der Office-Formate.

Die OpenDocument-Formate kamen ursprünglich vor allem bei OpenOffice sowie dem Nachfolger LibreOffice zum Einsatz. Inzwischen ist ODF in vielen Ländern beziehungsweise dortigen Behörden im Einsatz beziehungsweise vorgeschrieben, da es sich dabei eben um ein offenes Format handelt: Dazu zählen Frankreich, Großbritannien, Portugal und Norwegen.

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