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Geringverdiener haben immer mehr Schulden

Geringverdiener haben immer mehr Schulden

Die Haushalte von Geringverdienern werden in diesem Jahr so viele Schulden machen wie nie zuvor, weil die Konjunkturaussichten trübe sind und die relativ hohen Lebenshaltungskosten die Leute Kredite aufnehmen lässt – ob bei Banken oder Kredithaien.

Thanavath Phonvichai, Vize-Präsident des Forschungszentrums der Universität der thailändischen Handelskammer, sagte, die Haushaltsschulden der unteren Einkommensgruppenwerden in diesem Jahr um fast elf Prozent wachsen und dann durchschnittlich pro Familie knapp 118.000 Baht betragen.

Die laue Wirtschaftslage wird sicherlich dazu beitragen, dass Arbeitgeber Überstunden streichen und weniger Gehälter zahlen, während die relativ hohen Lebenskosten die Arbeiter vor ein neues Problem stellen.

Das seien vor allem solche, die weniger als 15.000 Baht pro Monat verdienen. Sie sind dann gezwungen, sich im täglichen Leben auf organisierte oder unorganisierte Geldverleiher zu verlassen.

Laut der Studie, die von 117.839 Baht Schulden pro Niedriglohnhaushalt ausgeht, haben über 59 Prozent Geld bei unorganisierten Verleihern, wie Kredithaien geliehen, während der Rest von organisierten Verleihern stammt. Der Zinssatz organisierter Kredite beträgt 4,3 Prozent monatlich, während Kredithaie bis zu 18 Prozent monatlich verlangen.

31 Prozent des geliehenen Geldes wird für den täglichen Lebensbedarf benötigt, fast 20 Prozent, um bereits gemachte Schulden zurückzuzahlen. Rund 15 Prozent dienen der Miete oder für die Unterhaltskosten eines Fahrzeuges, sechs Prozent werden investiert und drei Prozent dienen medizinischer Behandlung.

Ende April wurden knapp 2.200 Personen befragt, von denen fast alle, nämlich über 94 Prozent, angaben, Schulden zu haben.

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