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Gericht lehnt Anhörung ab

Gericht lehnt Anhörung ab

Im Fall des verschwundenen Karen-Aktivisten Porlajee „Billy“ Rakchongcharoen lehnte ein Berufungsgericht eine Petition für eine Anhörung ab.

Danach schloss sich das Berufungsgericht dem erstinstanzlichen Gericht in Phetchaburi an, das festgestellt hatte, es gebe zu wenig Beweise, die den Fall Billy mit Chaiwat Limlikitaksorn, dem ehemaligen Chef des Nationalparks Kaeng Krachan, in Verbindung bringen könnten.

Die Petition hatte Billys Frau, Pinnapa Prueksapan, mit der Bürgerrechtsanwältin Waraporn Uthairing eingebracht. Sie begründeten die Petition damit, dass Chaiwat und seine Untergebenen möglicherweise bei dem mysteriösen Verschwinden von Billy am 17. April letzten Jahres eine Rolle gespielt haben könnten. Billy war verhaftet worden, weil er im Nationalpark angeblich wilden Honig sammelte. Was dann geschah, ist umstritten.

Chaiwat gab zu, dass er Billy verhaften ließ, behauptete jedoch, dass Billy nach einer Verwarnung wieder freigelassen wurde.

Zwei Studenten, die im Park ein Praktikum absolvierten, sagten aus, sie hätten Billy nach dessen Freilassung gesehen, widerriefen diese Aussagen jedoch später wieder.

Das Berufungsgericht ließ diese neue Sachlage in seine Beurteilung der Angelegenheit nicht einfließen, weil die Petition eingereicht wurde, bevor die beiden Praktikanten ihre Aussagen korrigierten.

Billys Frau Pinnapa sagte, sie werde nicht aufgeben, nach ihrem Mann zu suchen und zu klären, was mit ihm passiert ist.

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