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Gefährliche Rippströmungen auf Phuket

Gefährliche Rippströmungen auf Phuket

Phukets Rettungsschwimmer warnten vor der gefährlichen Rippströmung, auch Brandungsrückströmung genannt. Auf der Urlaubsinsel fallen diesen heimtückischen Strömungen immer wieder Badegäste zum Opfer und ertrinken.

Schwimmer, die die roten Flaggen ignorieren, riskieren ihr Leben und das der Rettungsschwimmer“, sagte der Präsident des Rettungsschwimmer Clubs Phuket, Prathaiyut Chuayuan.
Im letzten Jahr stritt sich der Club mit der Provinzverwaltung, was dazu führte, dass es an den Stränden keine Rettungsschwimmer mehr gab. Dieses Jahr ist das anders, sie sind die ganze Zeit über in Bereitschaft, vor allem während der jetzt gefährlichen Periode der Rippströmungen.

Am 20. April wurde ein Vertrag mit einem Volumen von 22 Millionen Baht unterzeichnet.
Für den Club arbeiten 98 Rettungsschwimmer an zwölf Stränden und 38 Standorten. 35 Schwimmer konnten aus Notlagen gerettet werden, für einen kam jede Hilfe zu spät. Die Rettungsschwimmer fürchten, dass es bei dem einen Verstorbenen nicht bleiben wird, wenn die Schwimmer nicht auf Warnungen hören.

Besonders teuflisch an der Strömung ist, dass man sie von oben nicht sehen kann. Vereinfacht geschildert drücken Wellen das Wasser links und rechts an den Strand. Das Wasser läuft in der Mitte unter der Oberfläche in Form einer starken Strömung wieder ins Meer zurück. Wer in diese Stelle gerät, hat meist nicht die Kraft gegen die Strömung anzuschwimmen, wird aufs offene Meer hinausgetragen und ertrinkt, wenn die Kräfte nachlassen. Die einzige Möglichkeit hier ist, sich heraustragen zu lassen und gleichzeitig zu versuchen, nach links oder rechts zu schwimmen, um aus der Strömung herauszukommen.

Der erste Todesfall in diesem Jahr ereignete sich am 18. April. Eine junge Bangkokerin und fünf ihrer Freunde ignorierten die roten Flaggen und gingen schwimmen. Alle sechs wurden aufs Meer hinausgetragen und mussten von Rettungsschwimmern geborgen werden. Fünf Schwimmer überlebten.
Die Frau starb, weil die roten Flaggen und Warnungen der Rettungsschwimmer ignoriert wurden“, sagte Jula Nontree, Chef der Rettungsschwimmer am Nai Harn Beach. „Sie standen in nur einem Meter hohen Wasser, als sie von Wellen umgeworfen und aufs Meer hinausgezogen wurden“, sagte er.
Häufig sind auch ausländische Urlauber betroffen. Letztes Jahr wurden 269 Ausländer und 44 Thais gerettet. Zwischen Januar und März dieses Jahres wurden 59 Badegäste gerettet, davon 46 Ausländer.
Mit dem Einsetzen der Rippströmungen schnellte die Anzahl der Rettungseinsätze im April auf 94.

Bitte beachten Sie die roten Flaggen an den Stränden, die dann aufgestellt werden, wenn die Rippströmungen besonders stark sind“, sagte Praithaiyut vom Rettungsschwimmerclub. „Bedenken Sie auch, dass wir pro Standpunkt nur zwei oder drei Rettungsschwimmer haben. Die roten Flaggen stehen an Orten, an denen Schwimmen gefährlich ist, also lassen Sie das besser sein“, sagte er.
Rettungsschwimmer Uten Singsom, der in Kata-Karon arbeitet, wusste zu berichten, dass Ausländer nicht nur die Anweisungen der Rettungsschimmer ignorieren, sondern sogar aggressiv reagieren.

Wir wollen die Leute immer warnen, aber manchmal entsteht ein Handgemenge mit denen, die kein Englisch sprechen. Sie ignorieren uns dann einfach“, sagte Uten. „Letztes Jahr wurde es so schlimm, dass sich sogar die Polizei einmischte, damit die Leute nicht ins Wasser gehen. Ich bin der Polizei für ihre Hilfe dankbar, denn sie haben wirklich Besseres zu tun, also versuchen wir, das selbst zu regeln.
Wenn Leute wirklich Schwimmen wollen, dann sollten sie dies in der Nähe der Rettungsschwimmerstandpunkte machen, fügte er hinzu. Er warnte auch, im Meer langärmelige Hemden oder Jeans zu tragen, weil diese schwer werden und das Schwimmen schwierig machen.

Clubchef Prathaiyut wiederholte seine Bitte an Touristen, rote Flaggen und Warnungen zu beachten und hob hervor, dass die Rettungsschwimmer zwar gut trainiert seien und mit Risiken umgehen könnten, aber sie könnten womöglich nicht jeden Schwimmer retten, der rote Flaggen ignoriert.

Beitragsquelle : http://www.phuketgazette.net/phuket-news/Phuket-lifeguards-warn-deadly-ripcurrents/63794#ad-image-0

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