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Gefährliche Leptospirose

Gefährliche Leptospirose

In einigen Regionen hat sich wegen des Hochwassers die Infektionskrankheit Leptospirose verbreitet. Die Krankheit ist weniger bekannt, tritt aber häufiger auf und kann tödlich verlaufen.

Insbesondere in der Regenzeit und den damit einhergehenden Überschwemmungen häufen sich die Infektionen. Übertragen wird der Erreger durch Urin von Nagetieren, die in Wunden an Füßen und Beinen oder über Schleimhäute in den Körper eindringen. Nach Regenfällen können diese Bakterien sich auch in ganz normalen Pfützen auf der Straße befinden, nicht nur in Hochwassergebieten oder auf Ackerflächen, wie vielfach kolportiert.

Gefährliche Leptospirose
Gefährliche Leptospirose

2017 gab es nach vorläufigen Behördenangaben 2.500 Fälle, von denen 47 tödlich verliefen.

Wenn die Krankheit sofort behandelt wird, ist diese nicht lebendbedrohlich. Die Inkubationszeit beträgt einige Tage bis zwei Wochen. Dann folgen grippeartige Symptome wie hohes Fieber, Schüttelfrost, Glieder und Kopfschmerzen. Häufig sind Schleimhäute gerötet, es kann zu einer Bindehautentzündung kommen.

Falls die Krankheit nicht behandelt wird, kann es zu einer Hirnhautentzündung, Gelbsucht und zu lebensbedrohlichem Leber- und Nierenversagen kommen. Ohne Behandlung sterben zwei bis zehn Prozent der Erkrankten.

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