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Formel 1: Chase Carey wird Ecclestone-Nachfolger

Formel 1: Chase Carey wird Ecclestone-Nachfolger

Nachdem Bernie Ecclestone (86) in den Ruhestand gezwungen wurde und als Geschäftsführer der Formel 1 abgesetzt wurde, kommentierte er das mit: „Ich wurde heute abgesetzt. Bin einfach weg. Das ist offiziell. Ich führe die Firma nicht mehr.“ Nach rund 45 Jahren in der Königsklasse soll er nun in einer eher repräsentativen, noch zu definierenden, Rolle erhalten bleiben: „Meine neue Position ist jetzt so ein amerikanischer Ausdruck. Eine Art Ehrenpräsident. Ich führe diesen Titel, ohne zu wissen, was er bedeutet.

Ecclestones jahrzehntelange Position wurde vom US-Amerikaner Chase Carey (62) übernommen, der damit in einer Doppelfunktion Präsident und Geschäftsführer der neuen Formel-1-Gesellschaft, die der künftige Eigner US-Medienkonzern Liberty Media gegründet hat. Noch vor dem Start der neuen Saison am 26. März in Melbourne könnte die Übernahme abgeschlossen sein.

Dabei war Ecclestone stets auch umstritten, denn er regierte sein Reich nach eigenen Gesetzen. Er tat, was er für richtig hielt und spielte dabei auch die Teams gegeneinander aus. All das ging lange gut, weil das Geschäft brummte und viel Geld verdient wurde. In den letzten Jahrzehnten häufte er so ein Vermögen von 2,7 Milliarden Euro an. Dabei überlebte der 86-jährige Brite diverse Skandale: seine frauenfeindlichen Aussagen (2005), sein kontroverses Hitler-Statement in einem „Times“-Interview (2009) und den Gerichtsprozess wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue in einem besonders schweren Fall in München, der nach der Zahlung von 100 Millionen US-Dollar eingestellt wurde (2014).

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