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Flüge 2018 deutlich teurer

Flüge 2018 deutlich teurer

Für 2018 werden in Thailand für Flugscheine im globalen Vergleich happige Preiserhöhungen erwartet.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Ticketpreise um 6,6 Prozent steigen, das liegt deutlich über der Teuerungsrate im asiatisch-pazifischen Raum mit erwarteten 2,2 Prozent.

Die Prognosen liegen einer Studie der Carlson Wagonlit Travel (CWT) zugrunde. Weltweit werden im kommenden Jahr die Flugpreise um 3,5 Prozent ansteigen, auch weil das Erdöl wieder teurer geworden ist. Die Auslastung der Flugzeuge wird sich laut Prognosen um sechs Prozent steigern, doch das kann die Teuerungsrate bei den Flugscheinen nicht ausgleichen.

Auch die International Air Transport Association (IATA) hatte kürzlich prognostiziert, dass Fliegen im kommenden Jahr eher teurer als billiger wird.

Im ersten Quartal dieses Jahres sind die Preise durchschnittlich um zehn Prozent zurückgegangen. Nach Bereinigung der Inflationsrate waren es im zweiten Quartal sogar noch sechs Prozent weniger. Auch für das verbleibende Jahr rechnet die IATA im Vergleich mit 2016 mit niedrigeren Preisen. Doch mit diesem Trend wird es 2018 wohl vorbei sein.

In ihrem neuesten Bericht teilte die CWT mit, dass die Nachfrage nach Inlandsflügen im Raum Asien-Pazifik gestiegen sei, vor allem in China und Indien. Die höhere Nachfrage führe zu höheren Preisen.

In Europa, im Nahen Osten und in Afrika wird die Luftfahrtindustrie weiter zulegen, in Ost-Europa wird mit Preissteigerungen von 7,1 Prozent gerechnet, in West-Europa mit 5,5, Prozent. Im Nahen Osten wird es laut Prognosen nur um drei Prozent teurer.

Die Fußballweltmeisterschaft im kommenden Jahr ist laut Studie mit dem Anstieg der Preise in Ost-Europa in Zusammenhang zu bringen.

Lateinamerika und die Karibik bleiben von Preiserhöhungen weitestgehend verschont. Hier wird mit einer Preissteigerung von nur 0,3 Prozent gerechnet.

Unterdessen bauen die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten weiter aus. In Südamerika soll bis Ende 2019 ein Passagierzuwachs von 20 Prozent erzielt werden.

In Nordamerika werden die Preise mit einer Steigerung von 2,3 Prozent ebenfalls weitestgehend stabil bleiben. Kanada versucht inzwischen, aggressiv am Wettbewerb teilzunehmen.

In diesem Land wird 2017 mit einem Zuwachs von elf Prozent gerechnet und 2018 mit zwölf Prozent.

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