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Expatkinder im Ausland

Expatkinder im Ausland

Sonne, Strand und Meer – jedes Jahr entfliehen Zigtausende dem heimischen Winter, um die kalte Jahreszeit in warmen Regionen zu verbringen oder drehen dem Heimatland gar für immer den Rücken. Für Kinder hat es indes unbestreitbar viele Vorteile, im Ausland zu leben: Sie entdecken ein neues Land, lernen eine fremde Kultur kennen, sich an Veränderungen anzupassen und an eine neue Umgebung zu gewöhnen. Allerdings stellt ein Auslandsaufenthalt immer einen Bruch mit der Heimat dar und verlangt deshalb große Anpassungsleistungen der Psyche an die neue soziale und kulturelle Umgebung.

Kinder sollen am Expat-Abenteuer teilhaben

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Kinder rechtzeitig im Voraus über Ihre Pläne informieren. Die Bedenken Ihres Kindes bezüglich des Umzugs in ein neues Land werden von seinem Alter und seiner Persönlichkeit geprägt. Zudem nimmt sich das Kind, je nach Ausprägung der kulturellen und sozialen Unterschiede im Zielland selbst mehr oder weniger stark als Ausländer wahr. Glücklicherweise kann man aber im Vorfeld einiges für einen erfolgreichen Start sowie die Integration im Gastland tun.
Lassen Sie Ihre Kinder beim Umzug mithelfen, indem sie bestimmte Kisten packen oder beschriften sollen.

Bitten Sie Ihre Kinder, Sie bei einigen Schreibarbeiten und Behördengängen zu unterstützen, wie z.B. der Einschreibung in die neue Schule, Anmeldung bei Einwohneramt, der Suche nach einer neuen Wohnung oder der so wichtigen Auslandskrankenversicherung.
Schreiben Sie Ihre Kinder in Sprachkurse ein.

Machen Sie sie mit ihrer neuen Heimat vertraut.

Helfen Sie ihnen, sich Freizeitaktivitäten zu suchen.

Integrationsthemen ernst nehmen

Der Aspekt der Anpassung ist deswegen so wichtig, da er über den Erfolg oder das Scheitern des Abenteuers Ausland entscheiden kann. Die Schwierigkeiten, die mit den Integrationsanstrengungen einhergehen, können, speziell bei Kindern, zu seelischen Belastungen führen. Auch wenn es Expatkindern oft erstaunlich schnell gelingt, sich in das neue Leben einzufügen, ist es dennoch unerlässlich, dass Sie Ihre Kinder dabei unterstützen.

Vermitteln Sie ihnen die Umstellung als schönes Ereignis.

Falls Sie selbst Ängste und Zweifel haben, lassen Sie Ihre Kinder dies nicht merken.
Verbringen Sie am Anfang so viel Zeit wie möglich mit Ihren Kindern.

Machen Sie sie mit der Nachbarschaft vertraut, so dass sie sich eventuell auch alleine zurechtfinden können.

Bringen Sie schnell eine Routine in den Tagesablauf Ihrer Kinder.

Integrieren Sie Gewohnheiten, die Ihre Kinder aus der Heimat kennen, in Ihr neues Leben.
Expatkinder: Heimatlos oder Weltenkinder?

Kinder, die lange Zeit oder wiederholt im Ausland leben, haben manchmal mit Identitätsfindungsproblemen zu kämpfen. Natürlich ist nicht nur die Eingewöhnungszeit entscheidend. Schwierigkeiten kann es während aller Etappen des Auslandsaufenthalts geben.
Wie fühlt es sich an, als deutsches Kind den größten Teil seiner Kindheit in Thailand zu leben oder als thailändisches Kind bereits mit zehn Jahren in drei verschiedenen Ländern gelebt zu haben? Die Übersiedlung in ein neues Land ist eine Entwurzelung für jeden Expat, der sich deswegen manchmal schlecht oder elend fühlt. So kann es mitunter ein langwieriger und aufreibender Weg sein, bis sie ein Zugehörigkeitsgefühl entwickelt haben und sich nicht mehr überall als Fremde fühlen.

Kinder tendieren dazu, ihre eigene „Expatkultur“ zu entwickeln, indem sie Teile aus den verschiedenen Kulturen übernehmen und sich dennoch nirgendwo richtig zugehörig fühlen. Diese Kinder werden auch als „Drittkultur-Kinder“ bezeichnet: ein Kind, das glaubt, überall und nirgends zu Hause zu sein, wird sich häufig zu anderen Kindern mit einem ähnlichen Expathintergrund zugehörig fühlen.

Was, wenn die fremde Umgebung krank macht?

Vor einer plötzlichen Erkrankung oder einem Verkehrsunfall kann sich niemand schützen, weder zu Hause noch auf Reisen oder wer dauerhaft im Ausland lebt. Psychische Ausnahmesituationen bei Auslandsaufenthalten sind zwar nicht unbedingt etwas Alltägliches, andererseits aber genauso wahrscheinlich wie in der Heimat. Anlässe, sich somit an einen Arzt zu wenden, egal aus welchen Grund, gibt es für Langzeitreisende oder Auswanderer in Thailand somit zuhauf.

Speziell bei Kindern gehört zudem, durch Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen, Kinderkrankheiten oder auch Therapiebedarf, der Gang zum Kinderarzt zu einer häufigen Unternehmung. War aufgrund des liebevollen Kinderarztes in der Heimat der Besuch bei ihm mitunter ein echtes Highlight, ist die medizinische Versorgung im Ausland mitunter etwas gewöhnungsbedürftig.

Spätestens dann zeigt sich, wie gut und wichtig die richtige Auslandsrankenversicherung ist. Wer dauerhaft in Thailand lebt, Langzeiturlauber oder Weltenbummler ist, sollte auf die richtige Vorsorge achten.

Selbst wenn vor der Reise eigens eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen wird, sind in der Regel lediglich Kosten für schmerzstillende Notfallbehandlungen oder Heilbehandlungskosten aufgrund akuter Krankheiten abgedeckt, grundsätzliche Sanierungs-, Ver- und Vorsorgungsleistungen hingegen nicht. Das Leistungsangebot fällt dabei sehr unterschiedlich aus.

Neben einem umfassenden Leistungsangebot und einem über mehrere Monate, auch aus dem Ausland heraus abschließbaren oder verlängerbaren Versicherungsschutz, bis hin zu Policen mit unbefristeter Gültigkeitsdauer, bieten einige Versicherer auch eine unmittelbare Präsenz „vor Ort“. So unterhält auch der Spezialist für internationale Krankenversicherungen, APRIL International mit Sitz in Paris, ein mehrsprachiges Servicezentrum in Bangkok, das rund um die Uhr im Notfall oder etwa bei Fragen zur Kostenübernahme z.B. für einen Klinikaufenthalt angerufen werden kann.

Weitere Informationen über die Produkte von APRIL International Expat finden Sie im Internet unter APRIL International oder erhalten Sie auch bei Ihrem Makler vor Ort in Thailand.

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