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Einige Fakten über Köln

Einige Fakten über Köln

Köln ist die größte Stadt in Nordrhein-Westfahlen und die viertgrößte Deutschlands. Vielleicht waren Sie schon einmal dort, vielleicht leben Sie sogar in Köln – und hier sind ein paar Fakten über die Rhein-Metropole, die möglicherweise neu für Sie sind.

Der Kölner Dom
Der Kölner Dom

Zehn Milliarden Euro Dom

Der Kölner Dom ist eine der Hauptattraktionen der Stadt, sicherlich aber die am meisten beeindruckende Sehenswürdigkeit. Es hat über 600 Jahre gedauert, den Dom zu bauen. Bei dem Dom handelt es sich um die zweithöchste Kirche in Deutschland und der Welt.

Das Ulmer Münster ist der höchste Kirchenbau der Welt und könnte nur überragt werden, falls die Sagrada Familia in Spanien jemals fertig wird.

Wenn man den Dom heute noch einmal bauen würde, verschlängen die Baukosten zehn Milliarden Euro. Das hat eine bildende Zeitung 2013 einmal ausgerechnet.

Es grünt so schön

Während des Baus der Mülheimer Brücke im Jahre 1929 wollte der damalige Bürgermeister Konrad Adenauer eine neues Grün für den Anstrich benutzen. Daher wurde das Kölner Brückengrün oder Kölner Grün erfunden.

Fünf der acht Brücken über den Rhein wurden in dieser Farbe angestrichen, aber heutzutage tragen nur noch die Mülheim-, Severins-, Zoo- und Deutzer Brücke dieses Grün. Tatsächlich ist es so, dass diese Brücken nicht in einer anderen Farbe angestrichen werden dürfen.

Köln, wir haben ein Problem

Kölns Flughafen ist der einzige in Deutschland, dessen Landebahn dafür ausgelegt ist, dass ein Space Shuttle von der NASA hier notlanden könnte. Die Space Shuttles brauchten immer einen Flugplatz mit einer speziellen Landebahn für die Landung, bei einer Notwasserung im Meer wären sie auseinander gebrochen.

Als das erste Space Shuttle in den 80er Jahren ins All flog, wurden in der ganzen Welt 60 Landebahnen für eine mögliche Notlandung gebaut bzw. ausgebaut. Eine davon ist die in Köln. Die Landebahnen mussten mindestens 2,3 Kilometer lang und 40 Meter breit sein. Vor jeder Mission informierte die NASA den Flughafen Köln/Bonn über den anstehenden Start und erkundigte sich, ob die Landebahn noch zur Verfügung stand.

Der Flughafen wurde dann regelmäßig mit Informationen über den Stand der Dinge versorgt. Jetzt, da es keine Space Shuttles mehr gibt, ist kaum von Belang, dass ein Notfall, der Köln betroffen hätte, statistisch gesehen nur einmal in 10.000 Fällen eingetreten wäre.

Bierregeln

Man weiß, dass die Deutschen das Bier sehr ernst nehmen, und die Kölner sind da noch ernster, sie verstehen keinen Spaß, wenn es ums Kölsch geht.

Das Bier, das in 13 Brauereien in und in der Nähe von Köln produziert wird, darf laut Kölsch-Konvention von 1985 außerhalb der Region nicht gebraut werden. Vorgeschrieben ist gemäß dieser Konvention auch, dass ein Bier nur dann Kölsch genannt werden darf, wenn es ein obergäriges Vollbier ist, das eine durchschnittliche Stammwürze von 11,3 Prozent und einen Alkoholgehalt von 4,8 Prozent hat.

Bevor die Konvention in Kraft trat, befassten sich allerlei Gerichte mit dem Kölsch und der Frage, was ein Kölsch zu einem Kölsch macht. Da spielt auch die Herkunft eine Rolle. So urteilte beispielsweise das Kölner Landgericht, dass Kölsch nicht nur eine Biersorte sei, sondern auch aus der Region Köln stammen müsse.

Sojawurst

Konrad Adenauer ist für vieles bekannt. Er war von 1917 bis 1933 Bürgermeister von Köln und nach dem Krieg der erste Bundeskanzler von 1949 bis 1963. Er dürfte auch aus anderen Gründen seine Fans haben: Er hatte die Idee der fleischlosen Wurst, der Sojawurst.

Adenauer war dafür verantwortlich, dass die Kölner Bürger zum Ende des Ersten Weltkrieges nicht hungerten. Als die Preise für Schweinefleisch immer weiter anstiegen, entwickelte er eine fleischlose Wurst. Das Kaiserliche Patentamt wollte auf die Sojawurst kein Patent anmelden, daher wandte sich Adenauer nach Österreich, und dort gelang die Anmeldung.

Die vergessene Mine

Bis zum heutigen Tage gibt es unter der Kölner Universität einen 215 Meter lange Minentunnel inklusive einen Lift.

Als Arbeiter Anfang der 80er Jahre im Keller Arbeiten durchführten und ein Loch in eine Mauer schlugen, stießen sie auf einen vergessenen Minentunnel, in dem noch Geräte und Maschinen standen, als ob sie gerade erst gebraucht worden wären.

Die Mine ist aber nicht echt, sondern künstlich. Sie wurde in den 30er Jahren von der Universität gebaut, damit Stundenten mehr über das Leben von Bergarbeitern erfahren konnten. Bevor die künstliche Mine entstand, wurden mehrere Minen besucht, um den Nachbau dann möglichst real erscheinen zu lassen.

Vierstellige Zahlen

Köln ist die einzige deutsche Stadt, in der es vierstellige Hausnummern gibt. Ziemlich beeindruckend, aber sicherlich nicht einfach, wenn man sich die lange Hausnummer merken muss, wenn man Freunde trifft.

Das originale Eau de Cologne wurde in einem Haus mit der Nummer 4711 hergestellt, es ist die wahrscheinlich bekannteste Hausnummer der Welt. Doch 1811 wurde die Straße neu nummeriert, ab da war es die Glockengasse 12.

Es gibt aber immer noch hohe Nummern. 2012 suchte die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine Frau in der Venloer Straße Nummer 1503 am Stadtrand Kölns auf und sagte ihr zu ihrer Überraschung, sie habe die höchste Hausnummer von ganz Deutschland.

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