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Einflussreiche Ausländer organisieren Phuket-Proteste

Einflussreiche Ausländer organisieren Phuket-Proteste

Der Gouverneur von Phuket, Nisit Jansomwong, gibt die Schuld an dem Hickhack um Strandliegen und Stühlen an den Stränden von Phuket den Ausländern.

Gegenüber der thailändischen Zeitung „Thai Rath“ erklärte er, dass die kürzlich er-folgten Proteste durch Ausländer, die sich gegen ein Verbot von Strandliegen richten, von einflussreichen Personen organisiert wurden, die ihre Einkommensquellen wegen der neuen Vorschriften verloren.

Bei den „einflussreichen Personen“ handelt es sich laut Gouverneur keinesfalls um Einheimische mit mafiösen Verbindungen, sondern die Schuldigen sind Ausländer.

Er sagte, dass es mehrere „Farang“ gebe, die vom Tourismus an den Stränden Phukets leben, und mehrere von ihnen hätten thailändische Freundinnen.

Der Protest ergibt keinen Sinn“, sagte Nisit. „Da steckt etwas dahinter. Denken Sie darüber nach.

Er äußerte sich, nachdem Touristen in das Polizeirevier von Kamala gestürmt waren und von der Polizei die Erlaubnis verlangten, am Strand von Kamala Liegen aufstellen zu dürfen.

Der Gouverneur sagte in seiner ihm eigenen Logik, Liegen seien verboten, Matten, Handtücher und Luftmatratzen jedoch erlaubt. Außerdem könnten Einheimische sehr wohl Geld verdienen, nämlich dann, wenn sie Sonnenschirme zum Tagespreis von je 200 Baht an Touristen vermieteten.

Der Gouverneur behauptete, dass die meisten Touristen froh darüber seien, ordentliche Strände ohne Liegen zu sehen, die sonst den Weg verstellen würden.

Diese neue Entwicklung in der Angelegenheit ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass immer die Ausländer verantwortlich gemacht werden, wenn etwas nicht so ist, wie es sein sollte. Diesmal also sind die Schuldigen Ausländer, die thailändische Freundinnen haben, die am Strand Liegestühle vermieten wollen.

Konsequenterweise sind natürlich alle Ausländer in Phuket schuld, sie müssten ja nicht nach Phuket fahren, sondern könnten sich ein anderes Land aussuchen, in dem erlaubt ist, am Strand auf einem Stuhl zu sitzen oder auf einer Liege zu entspannen.

Darüber werden so einige Touristen für die nächste Saison sicherlich nachdenken.

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