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Eine Region mit unterschiedlichen Kulturen

Eine Region mit unterschiedlichen Kulturen

Die südwestliche Provinz Pattani ist jetzt bereit, wieder Touristen in der kulturreichen Provinzhauptstadt und in den ländlichen Gebieten zu begrüßen. Nicht vergessen werden sollte aber, dass nach wie vor eine Reisewarnung besteht.

Nach über einem Jahrzehnt Unruhen im Süden des Landes, gibt es weniger Gewalttaten, und die Behörden hoffen, dass Touristen in Gebiete kommen, in denen die Lage wieder unter Kontrolle ist. Eine von mehreren Strecken, die von der Tourismusbehörde TAT gefördert wird, ist die von Narathiwat über Betong in Yala nach Pattani. Hier befinden sich Touristen in einer großartigen Landschaft, können etwas über die unterschiedlichen Kulturen und Traditionen lernen und einkaufen gehen.

Heutzutage ist es für Touristen bequemer in den Süden zu reisen, weil sie von Bangkok aus nach Narathiwat fliegen können. Kommendes Jahr soll der neue Flughafen Betong in Yala eröffnet werden. Es ist auch nicht schwierig, mit dem Auto, dem Bus oder dem Zug nach Pattani zu reisen. Auch wenn es keinen Flug von Bangkok nach Pattani gibt, so können Besucher beispielsweise nach Hat Yai in Songkhla fliegen und von dort die 100 Kilometer nach Pattani mit dem Taxi fahren. Das dauert etwa eineinhalb Stunden.

Zu den empfohlenen Sehenswürdigkeiten in Pattani gehören die Altstadt, der Schrein Chao Mae Lim Ko Nieo, die Zentralmoschee von Pattani, der Tempel Wat Chang Hai mit der Statue des verehrten Mönchs Luang Pu Thud, der vor Jahrhunderten während der Ayutthaya-Periode im Süden lebte. Ferner ist der Skywalk einen Besuch wert sowie die Gemeinde Sai Khao im Bezirk Khok Pho.

Pattani, das mit 1.940 Quadratkilometer etwa doppelt so groß ist wie Berlin, liegt 1.000 Kilometer südlich von Bangkok an der Ostküste Süd-Thailands. Im Norden grenzt Pattani an die Provinz Songkhla und im Westen und Süden an die Provinzen Yala und Narathiwat. Zwei Flüsse, der Pattani River und Saiburi River, führen durch die Provinz.

Pattani war vermutlich die Hauptstadt des Königreiches Langkasuka, das im ersten oder zweiten Jahrhundert nach Christus gegründet wurde. Die Fläche erstreckte sich über das heutige Songkhla, Pattani, Yala and Narathiwat in Thailand und Terengganu in Malaysia. Im Bezirk Yarang sind noch Ruinen aus dieser Zeit zu sehen.

Wegen der 135 Kilometer langen Küstenlinie war Pattani früher ein wichtiger Hafen und ein Zentrum für Verwaltung, Handel und Kultur. Wegen der langen Geschichte ist Pattani reich an Traditionen, es gibt viele Sehenswürdigkeiten und landschaftlich schöne Gebiete.

Noppadon Pakprot, stellvertretender TAT-Gouverneur für den einheimischen Markt, sagte: „Das TAT würde Leuten, die Pattani besuchen, gern etwas Schönes bieten.“ Besucher, die sich um ihre Sicherheit sorgten, müssten dies laut Vizegouverneur der Provinz nicht.

Dieses Jahr und auch 2019 will das TAT die ungleiche Verteilung von Einkommen an die Gemeinden in Bezug auf den Tourismus abbauen. Das ist der Grund, weshalb wir den Süden in unsere Projekte einbeziehen und jedem in diesem wunderbaren und schönen Gebiet neue Perspektiven bieten.“

Pattani hat landschaftlich viel zu bieten. Es gibt Wälder und Berge und es gibt das Meer. Die Fußgängerzone Aromdee in der Innenstadt ist die Heimat von Thai-Moslems und Thai-Chinesen und Thais aus dem Süden. Hier können Besucher lernen, wie die Einheimischen friedlich und glücklich miteinander leben können, fügte er hinzu.

Der Schlüssel zum Erfolg ist aber, dass jeder dazu beitragen muss: Tourismus gehört jedem. Wir hoffen, dass Besucher nicht nur ihr Geld hier ausgeben, sondern herkommen, um zu lernen und Erfahrungen und ein Lächeln mit nach Hause zu nehmen“, sagte er.

Der Vizegouverneur der Provinz, Pongthep Khaimuk, sagte: „Die Leute machen sich vielleicht Sorgen um ihre Sicherheit, aber ich sorge dafür, dass Touristen sicher sind. Die Lage hat sich gebessert. Touristen können alle drei südlichen Provinzen besuchen. Jede Provinz hat etwas zu bieten. Tourismus kann den Leuten vor Ort bezüglich Wirtschaft, Entwicklung und Berufen helfen.

Das deutsche Auswärtige Amt teilt in seinen Reisehinweisen mit: „Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten.“

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