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E-Tickets für Nationalparks

E-Tickets für Nationalparks

Die Nationalparkbehörde (DNP) plant, ein E-Ticket-System für Meeresnationalparks einzuführen, damit die Anzahl von Besuchern begrenzt und Korruption verhindert werden kann.

Bald wird es nicht mehr möglich sein, dass Touristen „einfach so“ in einen Meeresnationalparks kommen. Das E-Ticket-System ist für die Behörde ein Kontrollwerkzeug, mit dem die Anzahl der Touristen beschränkt werden kann“, sagte DNP-Direktor Songtham Suksawang.

Das neue System sollte mehr Einnahmen bringen, weil die Eintrittsgebühr direkt auf das Behördenkonto geht“, sagte er.

Die Behörde wird ein Komitee gründen, das entscheiden soll, welche Agenten die E-Tickets verkaufen können, fügte Songtham hinzu.

Am Verkauf der E-Tickets sind die Supermarktkette 7-Eleven, sowie die Banken Krungthai und Siam Commercial interessiert.

Songtham sagte, im Laufe des Monats werde entschieden, wer den Zuschlag bekommt. Rechtzeitig vor Beginn der Hochsaison in der Andamanensee.

Die Behörde plant, das E-Ticket-System zunächst in einigen Meeresnationalparks einzuführen. Später dann soll dieses System für alle Nationalparks im gesamten Land gelten.

Eingeführt wird die neue Art des Eintritsskartenverkaufs zunächst für folgende Nationalparks: Hat Noppharat Thara-Mu Koh Phi Phi in Krabi sowie Ao Phangnga und Mu Koh Similan in Phangnga.

Die Nationalparkbehörde plant schon seit Jahren ein E-Ticket-System, mit dem die Besucherzahl kontrolliert, aber auch die Korruption eingedämmt werden kann. Nicht selten fließen Eintrittsgelder in die Taschen korrupter Beamter, die die Anzahl von Besuchern in den Parks falsch angeben.

Bei Überprüfungen war herausgekommen, dass die Einnahmen in beliebten Nationalparks merkwürdig niedrig waren. So nahm der Nationalpark Mu Koh Phi Phi, mit 1,6 Millionen Besuchern im Jahr 2015 nur ca. 70 Millionen Baht ein.

Als die DNP damit begann, alle Ausflugsboote zu registrieren und die Eintrittskarten überprüfte, wurden 2016 370 Millionen Baht eingenommen. Im Jahr zuvor waren demnach um die 300 Millionen Baht unterschlagen.

Die Behörde plant auch, einige offene Diskussionen zu organisieren, in denen alle Beteiligten, zu ihnen gehören auch Geschäftsleute, Ideen und Meinungen austauschen können, wie Nationalparks besser gemanagt werden können und wie der Verkauf von E-Tickets effizient, gerecht und transparent sein könnte.

Songtham sagte, dass Online-Reservierungen nicht von Tourismusunternehmen dominiert werden sollen, alle Leute müssten gleichermaßen einen fairen Zugang zum System haben.

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