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Drehverbot: DJV springt der „heute-show“ zur Seite

Nachdem der Bundestag der „heute-show“ keine Drehgenehmigung erteilte, hat sich nun auch der Deutsche Journalisten-Verband in die Diskussion eingeschaltet. Es sei weder nachvollziehbar noch mit Bekanntheitsgrad und Reichweite der ZDF-Sendung vereinbar, dass die Mitarbeiter des Parlaments Aufnahmen und Interviews der „heute-show“ nicht zuließen, kritisierte der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken in einer Stellungnahme und erinnerte zugleich daran, dass Bundestagspräsident Norbert Lammert in der Vergangenheit immer wieder die fehlende Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen aus dem Parlament bemängelt habe.

Das passt nicht mit dem Drehverbot zusammen“, sagte Konken und stellte in diesem Zusammenhang die Frage: „Oder liegt es daran, dass die ,heute-show’ eine Satiresendung ist?“ Oliver Welke und das Team der „heute-show“ hatten vor mehr als zwei Jahren sogar den angesehenen Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis erhalten. In der Begründung hieß es damals, das Team beherrsche „bestens die wesentliche Voraussetzung für politische Satire“.

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