Header Banner
Header Banner
Header Banner
Header Banner
Header Banner

Die thailändische Riviera

Die thailändische Riviera

Nach einer mobilen Kabinettssitzung in Chumphon und Ranong werden von unterschiedlichen Behörden und Organisationen Vorschläge unterbreitet, wie man die Sehenswürdigkeiten an der spektakulären Westküste über die bereits bekannten Touristenziele Cha-am in Phetchaburi und Hua Hin in Prachuap Khiri Khan bekannter machen kann.

Der ambitionierten Idee folgte bereits ein Plan, der sich „Thailand Riviera“ nennt und die existierenden Touristensehenswürdigkeiten in vier Provinzen mit eher unbekannten Attraktionen verbindet, damit das Einkommen aus der Tourismusindustrie auch in diesen Regionen steigt, sagte der Minister für Tourismus und Sport, Weerasak Kowsurat.

„Thailand Riviera ist im Grunde ein Entwicklungsprojekt für den Tourismus, es handelt sich um eine vertikale Linie, die an der Gebirgskette Tanao Si, an der Phetkasem Road und an der Bahnstrecke in den Süden entlangführt“, meinte er.

Zunächst müssten die Trinkwasserressourcen in dem Gebiet entlang der Westküste besser reguliert werden, um zu verhindern, dass zwischen dem Landwirtschaftssektor und der Tourismusindustrie zu Konflikten kommt, denn der Trinkwasserbedarf in der Tourismusindustrie steige an.

„Neue Straßen werden gebaut, um besser zu den prachtvollen Aussichtspunkten an der Küste zu kommen, und gleichzeitig den Verkehr auf der Phetkasem Road zu entlasten. Jeder große Bahnhof entlang der Küste wird renoviert und ist dann fotografierenswert“, kündigte er an.

Fischergemeinden und Sehenswürdigkeiten, die mit der Natur zu tun haben, wie beispielsweise Trekking-Pfade, sollen in Pauschalangebote zusammengefasst werden. Touristen könnten ihr Gepäck in einer Gepäckaufbewahrung am Bahnhof zurücklassen und dann von Bahnhöfen aus entsprechend Ausflüge in die Umgebung machen.

„Die geographische Lage des Royal Coast Projekts, so der offizielle Name von Thailand Riviera, hat Potential, um die Küste in eine Seebad-Küstenlinie zu verwandeln mit der Französischen oder Italienischen Riviera als Vorbild“, sagte Thanasorn Dokduea, Chef der Tourismus- und Sportbehörde in Prachuap Khiri Khan.

Das Projekt soll nachhaltigen Tourismus entwickeln, bei dem die Besucher hauptsächlich in Autos oder Zügen von Ort zu Ort reisen, sagte er.
Daher sei bei der Umsetzung des Projekts die Verkehrsentwicklung ein wichtiges Element, das Qualitätstouristen zu den Sehenswürdigkeiten an der Westküste führen soll.
Die Behörde für Landstraßen hat das Gebiet geprüft, um einen Plan zu entwickeln, wo eine kleine Küstenstraße gebaut werden kann, sagte Phaibul Ruangyuwanon, Direktor der Landstraßenbehörde Prachuap Khiri Khan.

An bestimmten Stellen entlang der Straße wird es genügend Aussichtspunkte geben, an denen Touristen anhalten und den Blick genießen können. Hier werden Fahrradwege entstehen, die die Sehenswürdigkeiten mit den Gemeinden in der Umgebung verbinden.

„Der Hauptteil der Umsetzung des Projekts wird sich mit der Verbesserung, der Erweiterung und der Verbindung bereits bestehender Straßen beschäftigen“, sagte er.

Vason Kittikul, Vize-Präsident des Tourismusrates Thailand, begrüßte die Entscheidung der Regierung, das Projekt fortzuführen und sagte, die Regierung verdiene ein Lob, weil sie diese Idee hatte.

Aber, so sagte er, um das ultimative Ziel zu erreichen, in Thailand eine neue Riviera aufzubauen, müssten die Regierung und alle beteiligten Parteien zunächst einmal Hua Hin mit Cha-am touristisch miteinander verbinden, und zwar in Bezug auf Kapazität und Qualität.

„Touristenattraktionen in den Gemeinden, andere Ausflugsziele und auf Gesundheit basierende Sehenswürdigkeiten müssen im Zuge der Annehmlichkeit miteinander verbunden werden“, sagt er.

Zu den Sehenswürdigkeiten sollen auch zahlreiche königliche Projekte in Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan gehören sowie Zeugnisse der lokalen Geschichte, Kunst und Kultur.

„In Phetchaburi gibt es zum Beispiel mehrere buddhistische Tempel mit einer langen und interessanten Geschichte, und drei Paläste, namentlich Phra Nakhon Khiri (Holy City Hill), auch bekannt als Khao Wang, weiterhin Phra Ram Ratchaniwet, auch bekannt als Ban Puen Palace sowie den Mrigadayavan Palace“, sagte er und fügte hinzu, dass in Hua Hin der Klai Kangwon Palace stehe.

Er hob hervor, dass neben der Entwicklung von Infrastrukturprojekten an Land nicht vergessen werden sollte, auf See Kreuzfahrtschiffe einzusetzen. Am wichtigsten sei es, dass die Regierung das Land für ausländische Touristen attraktiver macht, beginnend mit Skandinaviern, die die Mehrzahl der Urlauber in Hua Hin ausmachen.

Ähnliche Beiträge