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Die seelischen Tücken

Die seelischen Tücken

Endlich ist man im Land seiner Träume angekommen, hat sich hier sogar schon eine Existenz aufgebaut, Freunde gefunden. Selbst die Familie ist mit dabei, oder man hat sie sogar im Land seiner Träume gegründet … Eigentlich ist alles wie im Paradies, und besser könnte es gar nicht sein …

Dennoch gerät man durch das „neue“ Leben dort und durch das, worauf man sich eigentlich lange gefreut hat, manchmal selbst in Stress. Denn auch wenn ein Auslandsaufenthalt, zum Beispiel im Traumziel Thailand, eine bereichernde Erfahrung oder für manche sogar die Erfüllung seiner Träume darstellt, ist das ebenso eine Prüfung für den Expat selbst und seine Familie, die mit bis dahin unbekannten, emotionalen und sozialen Problemen konfrontiert werden können.

Ein Auslandsaufenthalt stellt immer einen Bruch mit der Heimat dar und verlangt große Anpassungsleistungen. Soziale und kulturelle Veränderungen stellen für das eigene Wohlbefinden, das Selbstbewusstsein und dem Gefühl, dort wirklich zu Hause zu sein, eine große, nicht zu unterschätzende Herausforderung dar.

Dieser Aspekt der „Anpassung“ ist deswegen so wichtig, da er über den Erfolg oder das Scheitern des Abenteuers im Ausland entscheiden kann. Die Schwierigkeiten, die mit dem „Integrationsprozess“ einhergehen, können zu seelischen Belastungen führen. Je nach Ausprägung der kulturellen und sozialen Unterschiede nimmt sich der Expat selbst mehr oder weniger stark als Ausländer wahr. Das Gefühl des „Alleinseins“ kann somit mehr und mehr den Alltag bestimmen, Stimmungsschwankungen und Depressionen können die Folge sein. Gedanken, seinen Auslandsaufenthalt abzubrechen, gewinnen mehr und mehr an Bedeutung.

Psychische und soziale Probleme können einen überall erwischen. Glücklicherweise kann man für eine erfolgreiche Integration und gegen das Gefühl des „Alleinseins“ im Land seiner Träume bzw. im Gastland einiges tun.

Informieren Sie sich über soziale und kulturelle und auch klimatische Unterschiede: Auch wenn Sie im Urlaub immer gut zurechtgekommen sind, können eben diese Aspekte plötzlich Ausschlag für eine veränderte Wahrnehmung sein. Neben einer fremden Sprache und Schrift sind eine andere Religion, andere Denkweisen, Bräuche, moralische Werte und soziale Verhaltensweisen zu berücksichtigen. Unkenntnis der Mentalitäten, Gewohnheiten und Reaktionen im Gastland Thailand und Ignoranz gegenüber den kulturellen Gegebenheiten können sich zu einem echten Problem entwickeln.

Binden Sie Ihre Familie ein: Auch für den mitgereisten Partner kann die plötzliche Umstellung eine Belastung sein, speziell, wenn Ihr Partner selbst seine mitunter langjährige Arbeit im Heimatland aufgibt. Die fehlende Perspektive kann jemanden, der es gewohnt ist, zu arbeiten, stark belasten, erst recht, wenn auch die sozialen Verbindungen durch den Wegzug verloren gehen. Wenn Ihr Partner seine Arbeit komplett aufgibt, kann es ihm unter Umständen helfen, sich neue, zeitaufwendige Hobbys zu suchen, sein soziales Netzwerk aufzubauen und über diese Wege die notwendige Bestätigung zu bekommen.

Bauen Sie ein soziales Netzwerk auf: Je schneller Sie neue Kontakte knüpfen und Freunde finden, desto leichter wird es Ihnen fallen, sich in der neuen Heimat wohl zu fühlen. Gleichgesinnte, mit denen Sie Erfahrungen austauschen können, treffen Sie in den vielen Expat-Gemeinschaften, die es überall auf der Welt gibt. Aber Sie sollten auch den Kontakt zu Einheimischen suchen. Solche Beziehungen können es Ihnen erleichtern, sich in die lokale Kultur einzufinden, und das Gefühl der Zugehörigkeit verstärken.

Suchen Sie sich eine sinnvolle Beschäftigung bzw. einen geregelten Tagesablauf. Gerade in Thailand möchten viele Menschen ihren wohlverdienten Ruhestand genießen. Was jedoch im Urlaub noch verlockend ist, Strand, Sonne und ein unbeschwertes Leben, kann auf Dauer ganz schön anstrengend sein und sogar eine Art von Stress verursachen. Denn zur Zufriedenheit gehören auch ein geregelter Tagesablauf sowie eine sinnvolle Aufgabe. Suchen Sie sich daher gerade als Rentner eine für Sie erfüllende Aufgabe, sei es ehrenamtliches Engagement oder ein neues Hobby, und schaffen Sie sich einen geregelten Tagesablauf.

Natürlich ist nicht nur die Eingewöhnungszeit entscheidend. Schwierigkeiten kann es während aller Etappen des Auslandsaufenthaltes geben. Stimmungsschwankungen bei Auslandsaufenthalten gehören zwar nicht unbedingt zum Alltag, kommen aber genauso wahrscheinlich vor wie in der Heimat. Wenn sie auftreten, ist es wichtig, richtig mit ihnen umgehen zu können.

Was passiert, wenn man im Ausland durch emotionale und soziale Probleme psychologisch erkrankt oder betreut werden muss?

Absolut unumgänglich und obligatorisch eines jeden „Expats“ ist die Wahl einer richtigen internationalen Krankenversicherung. Diese kann nämlich u.a. oftmals auch Kosten für psychologische Behandlungen abdecken oder einen psychologischen Service bieten.

Viel wichtiger ist aber das Gefühl und die Sicherheit zu haben, im Ernstfall oder generell im Krankheitsfall gut und richtig versichert zu sein. Eben wie zu Hause …
Die Auslandskrankenversicherungen von APRIL International Expat z.B. bieten Tarife für eine umfassende Kostenübernahme im Krankheitsfall.

Als Spezialist für internationale Krankenversicherungen bietet APRIL Produkte an, deren Leistungen an die Bedürfnisse und Anforderungen der Menschen im Ausland angepasst sind.

Weitere Informationen finden Sie unter APRIL International oder bei Ihrem Makler vor Ort.

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