Header Banner
Header Banner
Header Banner
Header Banner

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Wie bereits berichtet, leidet Pattaya unter einem akuten Touristenmangel. Die prognostizierte Zahl der Touristenankünfte wird in diesem Jahr voraussichtlich um eine Million verfehlt werden. Grund sind die wegen der Rubelabwertung ausbleibenden Russen, der Bombenanschlag auf den Erawan-Schrein im August und der Tropensturm im September.

Das Seebad, das von der „Bangkok Post“ als „eines der renommiertesten Touristenzentren der Welt“ beschrieben wurde, wird in diesem Jahr vermutlich von neun Millionen Touristen besucht werden, das sind 1,2 Millionen weniger als erhofft.

Bürgermeister Ittipol Khunpluem sagte, dass es im kommenden Jahr besser werden würde, denn dann erwarte er ein Wachstum von zwölf oder 13 Prozent. Pattayas Tourismusindustrie soll in diesem Jahr ca. 80 Milliarden Baht generieren, letztes Jahr waren es 92 Milliarden Baht. 60 bis 70 Prozent der Touristen sind Ausländer, die übrigen sind Thais, die in Pattaya Urlaub machen.

Pattaya spürt wie andere ehemalige Hochburgen russischer Touristen das Ausbleiben der Russen deutlich, zumal sich fast die gesamte Tourismusindustrie auf die Besucher aus Osteuropa und Nordasien eingestellt hatte.

Es gibt keinerlei Anzeichen, dass sich eine Trendwende abzeichnen könnte, nur vereinzelt werden Russen in der Stadt gesichtet.

Die Lücke soll von Chinesen übernommen werden, die nach dem Bombenanschlag in Bangkok allerdings ebenfalls vorerst ausblieben.

Seit 2010 kamen jedes Jahr 45 Prozent mehr Russen nach Pattaya als im Vorjahr – bis zur Abwertung des Rubels! Aufgefangen wurde dieser Einbruch zumindest zahlenmäßig von Chinesen: In den letzten beiden Jahren kamen jeweils 41 Prozent mehr Chinesen ins Seebad als im Jahr davor. Die Zahlen nannte Suladda Sarutilavan vom TAT-Büro in Pattaya.

Die Hoffnung stirbt zuletzt
Die Hoffnung stirbt zuletzt

Chinesische Touristen haben wegen ihres kontinuierlichen Stroms Pattaya gerettet“, schreibt die „Bangkok Post“ ohne allerdings darauf hinzuweisen, dass die Chinesen kaum Geld ausgeben und die Tourismusindustrie lange nicht mehr so hohe Umsätze macht wie Anfang dieses Jahrzehnts.

Tourismusministerin Kobkarn gab sich zudem kürzlich auf einer Messe in Moskau optimistisch und verkaufte die Tatsache, dass sie in diesem Jahr auf eine Million russischer Touristen hoffe, als Erfolg. Letztes Jahr kamen 1,7 Millionen nach Thailand. Das heißt, in diesem Jahr werden es knapp die Hälfte weniger sein als 2014.

Bürgermeister Ittipol freute sich darüber, dass AirAsia jetzt einen Standort auf dem Militärflughafen U-Tapao bei Rayong hat und meinte, dass dies dafür sorgen würde, im nächsten Jahr die Touristenströme nach Pattaya zu erhöhen. Das Seebad sei für ausländische Touristen dann einfacher zu erreichen.

Flughafendirektor Admiral Vasinsan Chantavarin sagte, dass in diesem Jahr 240.000 oder 250.000 Touristen abgefertigt werden, das seien doppelt so viele wie 2014. Neben den Flügen in die chinesischen Städte Nan Ning und Nan Xang bietet AirAsia ab Ende November von U-Tapao aus auch Flüge nach Singapur, Macao, Kuala Lumpur und Udon Thani an. 2016 rechnet Admiral Vasinsan mit einem Passagieraufkommen von drei Millionen jährlich.

Ähnliche Beiträge