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Der weiße Hai in Hua Hin

Der weiße Hai in Hua Hin

In Thailand habe ich schon so einiges gesehen und erlebt, aber dass jetzt der „weiße Hai“ (ich übertreibe) vor der Küste von Hua Hin kreuzt ist wirklich etwas Neues.

Was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Daher wurde erst einmal bestritten, dass der Schwimmer tatsächlich von einem Hai angegriffen wurde. Er sei mit seinem Bein in Felsen geraten, so zunächst die offizielle Erklärung.

Als sich nicht mehr bestreiten ließ, dass es wirklich ein Hai gewesen ist, sperrten die Behörden gleich mal den gesamten Strand von Sai Noi. Bis dort Netze angebracht sind.

Außerdem wurden Schilder aufgestellt. Natürlich in „perfektem“ Englisch, wie man es aus Thailand eben so kennt. Da steht „Do not swim far over 20 meters.“ Das soll wohl heißen, dass man sich nicht mehr als 20 Meter vom Strand entfernen soll.

Der weiße Hai in Hua Hin
Der weiße Hai in Hua Hin

Denn da draußen lauert das gefräßige Wesen, das durch Steven Spielbergs Film zu Weltruhm kam. Wenn man in Hua Hin ins Meer geht, sollte man sich dabei die berühmte Musik von John Williams anhören.

Ich habe gelesen, dass die Chance, von einem Hai gefressen zu werden, nur eins zu 200 Millionen beträgt. Es ist wahrscheinlicher, im Lotto zu gewinnen.

Ein Meeresbiologe sagte, man solle keine Angst vor Haien haben, weil die Thais alle großen schon aufgegessen hätten. Außerdem stirbt die Zehnfache Anzahl von Menschen weltweit durch Angriffe von Flusspferden, die wirklich gefährlich sein können, wenn man ihnen zu nahekommt.

Ganz zu schweigen von dem Wahnsinn auf den Straßen. Wenn man mit Auto und Motorrad zum Strand fährt und das überlebt, dann kann man beruhigt schwimmen gehen, denke ich. Wenn man pro Jahr 20.000 Verkehrstote ansetzt, sind das pro Tag um die 55. Da soll man Angst vor einem Hai haben?

Heinz Rogg, Hua Hin

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