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Der niederländische Skandal der keiner ist

Der niederländische Skandal der keiner ist

In den Niederlanden wurde etwas bekannt, von dem sich andere Länder vielleicht wünschten, dass es dort nur solche Skandale gäbe und keine anderen.
Der König der Niederlande hat eine geheime Identität: In den letzten 21 Jahren war König Willem-Alexander im Geheimen Pilot der holländischen Fluggesellschaft KLM.

Der 50 Jahre alte König der Niederlande flog zweimal pro Monat Maschinen der KLM als Copilot. Die Passagiere wussten davon nichts, niemand wusste das. Er lüftete das geheime Doppelleben bei einem Interview mit der holländischen Zeitung „De Telegraaf“.
Er sagte, es handle sich mehr um ein Hobby als um etwas anderes. „Sie haben ein Flugzeug, Passagiere und Besatzungsmitglieder und Sie sind für sie verantwortlich. Man kann seine Probleme nicht ins Cockpit mitnehmen. Man kann eine Weile einfach abschalten und sich auf etwas anderes konzentrieren“, sagte er und beschrieb das Fliegen einer Passagiermaschine mit dem Hobby anderer Herren in seinem Alter: Golf.

KLM konnte wohl kaum ablehnen, als der Monarch sich dort um einen Pilotenjob bewarb. Er sei aber ein wirklich guter Pilot.
In Anbetracht der relativ wenigen Flugstunden, die der König absolvierte, macht er seine Sache gut. Er kennt den Ablauf gut, sehr gut“, sagte KLM-Flugkapitän Maarten Putman, der auf Flügen regelmäßig links vom König im Cockpit sitzt. Willem-Alexander diente in der holländischen Luftwaffe. Kein Geheimnis war, dass er einen Pilotenschein besitzt, doch niemand wusste, dass er diesen Schein häufig benutzte.

Auch wenn das Geheimnis keines mehr ist, will er trotzdem fliegen. Allerdings wird KLM den Regionaljet, den der König immer flog, ausmustern, eine Fokker 70 Cityhopper. Ersetzt wird sie durch eine Boeing 737. Der König flog mit dem Cityhopper meist nach Großbritannien, Deutschland oder Norwegen. Jetzt muss er sich um eine Lizenz bemühen, damit er eine 737 fliegen darf. Da macht KLM keine Ausnahmen – auch nicht für den König.

Willem-Alexander gab sich dieserhalb sehr enthusiastisch, denn die 737 ist ein größeres Flugzeug mit einer größeren Reichweite. „Es ist doch schön, wenn man eines Tages andere Flugziele ansteuern kann, weiter entfernt und mit mehr Passagieren. Das war das eigentliche Motiv, Trainingseinheiten in der 737 zu beginnen“, sagte er.

Nur wenige Passagiere erkennen den König, wenn er mit seiner Pilotenuniform durch den Flughafen geht. Wenn er sich über die Sprechanlage bei den Passagieren meldet, nennt er nie seinen Namen. Falls kein Passagier zufällig seine Stimme erkennt, flog er vollkommen inkognito.
Der Vorteil ist, dass ich immer sagen kann, dass ich im Auftrag des Flugkapitäns und der Besatzungsmitglieder spreche, daher muss ich meinen Namen nicht nennen“, sagte er zu De Telegraaf. „Aber die meisten Leute hören sowieso nicht zu.

Beitragsquelle : http://news.sky.com/story/dutch-king-reveals-double-life-as-an-airline-pilot-for-klm-10881947

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