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Das Kleid war zu kurz – Mädchen rausgeworfen

Das Kleid war zu kurz – Mädchen rausgeworfen

In Malaysia ereignete sich ein Vorfall, der im Jahre 2017 mehr beschämend als kurios ist.

Ein 12-jähriges Mädchen mit viel versprechendem Talent nahm an einem nationalen Schachturnier in Putrajaya, südlich von Kuala Lumpur teil.

In Malaysia sind der überwiegende Teil der Bevölkerung Muslime. Auf die Einhaltung religiöser Vorschriften wird strikt geachtet.

In der zweiten Runde der Veranstaltung wurde das Mädchen informiert, dass seine Kleidung „unpassend“ sei und gegen die Vorschriften des Wettbewerbs verstoße. Es wurde als „aufreizend“ bezeichnet und würde eine „gewisse Versuchung“ darstellen.

Die Schülerin trug ein kurzärmliges Kleid, mit blau-roten Streifen, das etwas über dem Knie endete.

Der Schiedsrichter forderte die Mutter auf, im nächsten Einkaufszentrum eine lange Hose zu kaufen. Dies war nicht mehr möglich, da die Geschäfte bereits geschlossen hatten.

Der Schachlehrer, Kaushal Khandhar, forderte inzwischen von dem Leiter des Wettbewerbs eine öffentliche Entschuldigung. Weiterhin sollen rechtliche Maßnahmen geprüft werden. Der Familie des Mädchens seien Kosten entstanden, für Anmeldung, Anreise und Hotel.

Der frühere Generalsekretär des Olympischen Rats in Malaysia, Sieh Kok Chi, forderte die Verantwortlichen zum Rücktritt auf.

In den sozialen Medien wurde der Beitrag des Schachlehrers tausende Male geteilt. Die Verantwortlichen teilten mit, dass man sich mit den Parteien besprechen wolle, um die Angelegenheit zu klären.

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