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China: Xi Jinping fordert präzise Armutsbekämpfung

China: Xi Jinping fordert präzise Armutsbekämpfung
Auf einer Sitzung in Chengdu hat sich der chinesische Staatspräsident Xi Jinping (65) für eine tatkräftige Umsetzung der präzisen Armutsbekämpfung ausgesprochen. Für die kommenden drei Jahre der groß angelegten Anti-Armut-Kampagne nannte er im Februar folgende Ziele:
  • vor allem die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen
  • die Verbesserung der Verhältnisse in Elendsvierteln
  • gezielte wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Verbesserung der Bildung und Gesundheit in den sozial schwachen Regionen.
Bis zum Jahr 2020 sei es das Ziel, die absolute Armut zu beseitigen und die wirtschaftlich rückständigen Landkreise aus ärmeren Verhältnissen zu befreien, so der chinesische Staatspräsident.
In den letzten fünf Jahren hat die Volksrepublik China über 68 Millionen Menschen aus der Armut geführt und ist dazu entschlossen, bis Ende 2020 weiteren 30 Millionen Menschen ein Leben in bescheidenem Wohlstand zu ermöglichen. Am 15. November 2012 hatte die Kommunistische Partei Chinas ihren 18. Parteitag abgehalten und Xi Jinping wurde zum Generalsekretär der Partei gewählt.
Die letzten fünf Jahre hätten die größten Fortschritte in der Überwindung der Armut erlebt, sagte Liu Yongfu, Leiter der Führungsgruppe des Staatsrates für Armutsbekämpfung und Entwicklung. Seit Ende 2012 seien insgesamt 68,53 Millionen Menschen – zwei Drittel der chinesischen Armutsbevölkerung – aus der Armut entlassen worden. Damit sei ein entscheidender Durchbruch erzielt worden.
Die Zentralregierung in Peking werde in den kommenden drei Jahren bestrebt sein, rund dreißig Millionen Menschen aus der Armut zu führen, so Liu. Die größten Probleme seien dabei in Gebieten zu bewältigen, die vorwiegend von ethnischen Minderheiten besiedelt sind, denn die Ursachen der Armut seien dort vielschichtiger und weniger leicht zu beheben. Fünf Regionen mit dem Status von Provinzen hätten eine Armutsbevölkerung von über drei Millionen Menschen und in rund 30.000 Dörfern seien mindestens 20 Prozent der Einwohner arm.
Für 2018 sei das Ziel der Regierung eine Verminderung der Armutsbevölkerung um mindestens 10 Millionen Menschen, so Liu weiter.
Professor Zhang Qi, Direktor der Armutsbekämpfungsakademie der Pädagogischen Universität in Peking, ist der Ansicht, dass die Armutsbewältigung vor 2020 die wichtigste Aufgabe der Wiederbelebung der ländlichen Gebiete sei. Ebenso gelte sie als eine wichtige Ergänzung für die umweltfreundliche Entwicklung der ländlichen Gebiete und Erhöhung der landwirtschaftlichen Entwicklungsqualität.
China: Xi Jinping fordert präzise Armutsbekämpfung
China: Xi Jinping fordert präzise Armutsbekämpfung

Nach 2020 könnte die relative Armut ein großer Faktor sein, der das Tempo und den Effekt des Aufschwungs in den ländlichen Gebieten beeinträchtigen könnte. Momentan ist die absolute Armut der Hauptfaktor. Wir streben an, die absolute Armut zu bewältigen. In jenen Gebieten, in denen die absolute Armut beseitigt wurde, soll eine Milderung der relativen Armut umgesetzt werden. Darüber hinaus gelten die umweltfreundliche Armutsbekämpfung und die ökologische Armutsbekämpfung als Methoden mit der stärksten Nachhaltigkeit. Bei der Erfüllung der historischen Aufgaben der Armutsbewältigung muss der Umweltschutz berücksichtigt werden“, so Professor Zhang.

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