Header Banner
Header Banner
Header Banner
Header Banner

China freut sich über sensationelle Panda-Drillinge

China freut sich über sensationelle Panda-Drillinge

Panda DrillingeWeil nicht sicher war, ob alle Babys überleben, wartete das chinesische Forschungszentrum zum Schutz von Pandas fast zwei Wochen ab. Erst dann wurde die sensationelle Nachricht verkündet: In einem Safaripark der südchinesischen Stadt Guangzhou kamen Panda-Drillinge zur Welt.

Panda-Mama Juxiao (übersetzt „Lächeln der Chrysantheme“) konnte sich wegen Erschöpfung nicht selbst um den Nachwuchs kümmern. Ihre Babys wurden in einen Brutkasten gebracht.

Es ist nicht das erste Mal, dass Panda-Drillinge in China das Licht der Welt erblickten. Allerdings hatten noch nie alle die ersten sechs Monate überlebt. Daher ist den Chinesen der jetzige Wurf sehr wichtig. Falls der Panda-Nachwuchs überlebt, wäre dies ein Durchbruch in der Panda-Zucht, sagte ein chinesischer Biologe.

Wenn Pandas in der freien Wildbahn leben, wählt die Mutter ein Tier aus dem Wurf aus, um das sie sich kümmert. Die anderen Babys gehen zugrunde.

Pandas wollen sich nicht in Gefangenschaft vermehren. Die Männchen haben keine Lust auf Sex, die Weibchen haben nur einmal im Jahr einen Eisprung. Daher sind Wissenschaftler ständig darum bemüht, bei den Pandas nachzuhelfen, wenn es um den Nachwuchs geht.

Das ist insbesondere deshalb wichtig, weil die Pandas vom Aussterben bedroht sind. Nur noch rund 1.600 Bären gibt es, deren Lebensraum durch Landwirtschaft und Rodungen immer weiter eingeschränkt wird.

Chinas Regierung unterstützt seit einigen Jahren die Einrichtung von Schutzgebieten und fördert die Zucht der Bären. Pandas sind in China Symboltiere. Neben Drachen werden hauptsächlich Pandas von Behörden und Unternehmen als Wappentiere benutzt. Während der Olympischen Spiele 2008 in Peking waren Pandas das Maskottchen.

Ähnliche Beiträge