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Bluetooth: Sicherheitslücke kann Geräte gefährden

Bluetooth: Sicherheitslücke kann Geräte gefährden

Über fünf Milliarden Geräte mit Bluetooth-Funktion sind von mehreren Sicherheitslücken betroffen, die potenziellen Angreifern die vollständige Kontrolle über das Gerät ermöglichen. Die Schwachstellen können mit einer Wurmfunktionalität ausgenutzt werden, die eine automatische Weiterverbreitung von Schadcode ermöglicht.

Einige Hersteller wie z.B. Microsoft oder Google haben bereits Sicherheitsupdates für diese Sicherheitslücken bereitgestellt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt daher, zur Verfügung stehende Updates umgehend einzuspielen und bis dahin alle Bluetooth-Funktionen zu deaktivieren. Geräte, die vom Hersteller nicht mehr unterstützt oder nicht mit dem Internet verbunden werden können, werden voraussichtlich nicht mit Updates versorgt werden. Diese Geräte bleiben dann dauerhaft angreifbar.

Betroffen sind neben Smartphones, Tablets und Laptops aller Betriebssysteme auch Geräte des Internet of Things, wie etwa Freisprecheinrichtungen. Ist ein Gerät einmal über Bluetooth infiziert worden, kann das Gerät unbemerkt aus dem Internet weitere Schadsoftware nachladen. Ein Angreifer kann dann Daten stehlen, Passwörter ausspähen oder die Geräte einem Botnetz zufügen. Eine aktive Bluetooth-Verbindung ist dazu nicht mehr nötig.

Grundsätzlich wird empfohlen, Bluetooth und andere Kommunikationskanäle (wie etwa WLAN) nur dann zu aktivieren, wenn sie tatsächlich gebraucht werden.

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