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Ben und Emma sind beliebteste Vornamen

Ben und Emma sind beliebteste Vornamen

Kürzlich wurde eine neue Liste mit den beliebtesten Babynamen in Deutschland veröffentlicht. Die Gewinner sind Ben für die Jungen und Emma für die Mädchen.
Ben ist das siebte Mal in Folge auf Rang eins, und Emma ist die neue Nummer eins, sagte Knud Bielefeld aus Ahrensburg, dessen Hobby Babynamen sind.

Emma führte die Liste für die Mädchen bis 2014 an, letztes Jahr war dann Mia der beliebteste Vorname. Jetzt ist es wieder Emma. Auf den Plätzen folgen Sophie, Marie, Maria und Sophia.

Ben ist seit Jahren die unangefochtene Nummer eins bei den männlichen Vornamen, genauer gesagt seit 2011. Dahinter kommen Namen wie Jonas, Leon, Paul und Finn.

Jürgen Udolph, Gründer und Direktor des Zentrums für Namensforschung in Leipzig, sagte, dass die Beliebtheit von Namen in Wellen komme.

Vornamen können zehn oder 20 Jahre populär sein, und dann geht das wieder zurück“, meinte er.

So sei die Beliebtheit des Namens Emma Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre zurückgegangen, dann sei dieser in den 90ern aber wie eine Rakete nach oben geschossen und halte sich bis heute ganz oben in der Liste.

Auf der anderen Seite ist Ben im Vergleich zu Emma ein neues Namensphänomen. Vor Ende der 80er Jahre war der Name in Deutschland so gut wie unbekannt.
Eltern wollen ihrem Kind einen besonderen Namen geben“, sagte Udolph, der glaubt, dass in zehn oder 20 Jahren nicht mehr so viele Babys Emma genannt werden. „Wenn sie merken, dass so viele andere Kinder denselben Namen haben, dann ändern sich die Dinge.“ Er fügte hinzu, dass die Beliebtheit von Ben auch bald zurückgehen werde.

Bielefeld, der 27 Prozent aller Geburtsregister in Deutschland analysiert, um seine Liste zu erstellen, stimmt Udolph zu.

Ben und Emma werden in zehn Jahren nicht mehr die Spitzenposition einnehmen, meinte Bielefeld, der hinzufügte, dass Oskar und Theo sowie Leni und Emilia womöglich die Führung übernehmen könnten.

Die Aufsteiger letzten Jahres waren unter anderem Theo, Matteo, Henry sowie Leni, Ella und Juna.

Die Kurzformen eigentlich längerer Namen wie Ben, Max und Theo sind zurzeit ebenso modisch wie Mädchennamen, die mit einem „a“ enden.

Ein Grund, warum fast alle beliebten Mädchennamen auf der Liste 2017 mit einem „a“ enden, erkärt Udolph damit, dass deutsche Eltern bei der Namensgebung ihrer Kinder auf den Klang achten.

In anderen Ländern wie beispielsweise China suchen die Eltern Namen nach der Bedeutung aus. Außerdem, so sagte Udolph, haben die Namen in Deutschland auch etwas mit Klasse und Bildung zu tun. Einige würden ihre Kinder nach Prominenten nennen, andere das Internet zu Rate ziehen.

Vor einem Jahr machte ein ganz anderer Name einen großen Sprung nach oben: Mohammed. 2015 stand Mohammed in Deutschland auf Rang 41, ein Jahr später war es schon Platz 26. Bislang wurde noch nicht darüber welche Platzierung es für Mohammed 2017 gab.

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