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Bei Umzug Internet besser kündigen, nicht ummelden

Bei Umzug Internet besser kündigen, nicht ummelden

Letztens bin ich umgezogen und habe meinen Internetserviceprovider über diesen Umstand unterrichtet. Mir wurde gesagt, dass es eine Woche dauert, bis ich Internet in meinem neuen Domizil habe. Nun gut, wenn es nicht schneller geht, was soll man da machen.

Nach acht Tagen bekam ich die Nachricht, dass es möglich sei, ein Kabel in mein neues Zuhause zu legen. Die Angabe, dass die Arbeiten innerhalb einer Woche erledigt sind, bezog sich nur auf die Prüfung, ob es überhaupt möglich ist, dass ich auch weiterhin mit einem Internetanschluss meines Providers versorgt werden kann.

Nach mehreren Tagen kam schließlich ein Trupp auf einem Pickup, angestellt bei einem Subunternehmer, der das Kabel legte. Das bedeutete natürlich noch lange nicht, dass das Internet auch funktionierte. Das dauerte noch einmal zehn Tage. In diesen hatte ich unzählige Male telefoniert, war mehrere Male im Büro des Providers vorstellig geworden und konnte schließlich sogar mit dem für Pattaya zuständigen Chef sprechen, weil die Angestellten wohl befürchteten, ich würde auf die Zentrale einen Brandanschlag verüben.

Eine Bekannte sagte mir, beim nächsten Umzug solle ich es ganz anders machen: Ich solle meinen Internetanschluss kündigen und im neuen Zuhause wieder anmelden. Das würde nicht länger als eine Woche dauern. Da wird schon bei der Anmeldung geprüft, ob ein Kabel gelegt werden kann. Bejahendenfalls geht dann alles ganz schnell, weil neue Kunden bevorzugt behandelt werden.

Horst Seller, Pattaya

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