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Bald hungrig am Strand

Bald hungrig am Strand

Kaum hat der Schock über unsachgemäße Berichterstattung über das „Sodom und Gomorra“ in Pattaya durch die böse ausländische Presse nachgelassen, will sich die Stadtverwaltung um sehr dringliche Probleme kümmern: Die Liegestühle, die Sonnenschirme und den Essensverkauf am Strand.

Laut Presseberichten teilten die Behörden in Pattaya mit, dass man sich zum Ziel gesetzt habe, die Strände in Pattaya und Jomtien den Touristen „zurückzugeben“ und die Sauberkeit zu erhöhen.

Aus diesem Grunde wurden neue Maßnahmen vorgeschlagen, die, wenn sie von der Stadtverwaltung angenommen werden, alsbald in Kraft treten könnten.

Alle 118 Vermieter von Sonnenschirmen und Liegestühlen (Strandabschnittsbesitzer) werden weiteren Geschäftseinbußen entgegensehen. Zwar wird die Fläche ihrer Strandabschnitte leicht erhöht, doch pro Person darf nur noch ein Strandabschnitt besessen werden.

Es wird jedes Jahr im Rahmen einer Losziehung entschieden, wer seine Liegestühle und Sonnenschirme an welchem Strandabschnitt vermieten darf.

Der Ruhetag von jetzt Mittwoch wird auch auf den Donnerstag ausgedehnt, das heißt, dass zwei Tage pro Woche keine Liegestühle und Sonnenschirme am Strand stehen dürfen. Am Dienstagabend müssen die Strandabschnittsbesitzer zusammenpacken, damit das Gebiet von den Behörden gereinigt werden kann.

Touristen, die sich an den übrigen fünf Tagen am Strand für längere Zeit in einem beschatteten Liegestuhl niederlassen, dürfte indes alsbald der Magen knurren: Den Strandabschnittsbesitzern ist es nicht erlaubt, jedwede Art von Speisen am Strand zu servieren. Tische, auf denen Gerichte stehen könnten, dürfen nicht aufgestellt werden, um auf Nummer sicher zu gehen.

Die Empfehlungen werden in naher Zukunft von einem größeren Komitee der Stadtverwaltung diskutiert.

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