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Angst vor Geisterhäuschen

Angst vor Geisterhäuschen

Dorfbewohner im Bezirk Sankhaburi in der Provinz Chai Nat sind über einen „Friedhof der Geisterhäuschen“ überhaupt nicht begeistert. Am Straßenrand tauchen immer mehr dieser ausrangierten Heimstätten für die Geister auf.

Die Anwohner wandten sich an die Medien, die dabei helfen sollten, beim zuständigen Amt für Landstraßen Druck zu machen, damit die Geisterhäuschen verschwinden.

Über 500 dieser Häuschen wurden in der Nähe einer großen Kurve entsorgt. Das erinnert nicht nur an eine wilde Müllkippe, sondern verängstigt auch die Leute, vor allem dann, wenn sie nachts an der Stelle vorbeifahren.

Geisterhäuschen sind im Grunde das Zuhause für die „guten Geister“. Diese guten Geister können aber durchaus unangenehm werden, wenn sie nicht angemessen behandelt werden. Wenn einer dieser Geister feststellt, auf einer Müllkippe gelandet zu sein, könnte dies seinen Zorn entfachen, den er dann an vorbeikommenden Auto- und Motorradfahrern auslässt. Mit dieser Wut ist keinesfalls zu spaßen.

Angst vor Geisterhäuschen
Angst vor Geisterhäuschen

So jedenfalls der Glaube der Thais, die zwar Buddhisten sein mögen, im tiefsten Herzen aber Animisten sind, die Bäume oder das Wasser anbeten und glauben, dass auf jedem Grundstück ein Geist wohnt, der bei Laune gehalten werden muss.

Der Direktor des Landstraßenamtes von Chai Nat bestätigte, dass er mehrere Beschwerden erhalten habe. Er wolle Beamte vorbeischicken, die sich die Sache einmal ansehen, sagte er. Später würde dann ein Müllwagen folgen, der die Geisterhäuschen abholt.

Ob es den Geistern in einem Müllwagen besser gefällt als auf einer wilden Müllkippe?

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