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America great again?

America great again?
America great again?

Lieber Leser,
geht es Ihnen auch so? Jeden Morgen, wenn ich die Nachrichten anschalte, hoffe ich schon instinktiv, dass es was Neues von meinem Lieblings-Präsidenten aus Amerika gibt. Ich bin kein Twitter-Fan und bekomme meine Informationen, wie man Amerika wieder groß macht und überhaupt dieser Welt zeigt, wo es lang geht, meistens aus dem Fernseher. Egal ob Deutsche Welle oder BBC, Donald ist immer dabei. Nur im Thai-Fernsehen ist er nicht so oft, die sind mit sich selber beschäftigt und außerdem versteht ihn sowieso keiner – Amerika ist doch schon groß!

Jetzt ist er auch noch zum Rechtspopulisten geworden, jedenfalls nach Leseart der deutschen Linken. Dabei will er doch nur das Beste – für sich selbst und für die USA. Dafür geht er selbstlos auch gerne mal den harten Weg. Frei nach dem Motto „vorwärts – wir gehen zurück,“ wird alles, was sein Vorgänger mühsam geleistet hat, wieder abgeschafft! Außer mit Saudi-Arabien, hat er mit fast allen Zoff angefangen. Kanada, Mexico und natürlich diese frechen Europäer.

Wer ist dieser Mann?

Wie konnte dieser Mann ins Weiße Haus kommen? Also, geboren wurde Donald John Trump am 14. Juni 1946 in New York. Er ist also gerade 71 Jahre geworden. Von seinem Geburtstag hat man nicht viel gehört, wahrscheinlich haben auch nur die Familie und seine Ministerrunde gejubelt.

Geheiratet hat er 1977 ein tschechisches Model mit dem schönen Namen Ivana Marie Zelníèková. Bis zur Scheidung 1990 hat das Paar drei Kinder hervorgebracht. Von 1993 bis 1999 war es die Schauspielerin Marla Maples, mit der er eine Tochter, Tiffany, hat. Ab 2005 ist das slowenische Model Melania Knauss seine Gefährtin. Sie haben einen Sohn.

Die Söhne Don und Eric haben seit der Präsidentschaft ihres Vaters die Leitung des Familienunternehmens The Trump Organization übernommen. Tochter Ivanka, die eine eigene Karriere als Model und Unternehmerin gemacht hat, zählt ebenso wie ihr Ehemann Jared Kushner zu den wichtigsten Beratern des Präsidenten.

Trump ist achtfacher Großvater und ungefähr vierfacher Milliardär (er selbst behauptet zehnfacher!)

Woher kommt das ganze Geld?

Trumps Vater war mit dem Bau von Mietskasernen in den New Yorker Stadtteilen Queens, Brooklyn und Staten Island zum Multimillionär geworden. Donald Trump arbeitete im Unternehmen des Vaters und übernahm es 1974. Er konzentrierte seine Geschäfte auf Manhattan, wo ihm die Stadt aufgrund der schlechten Wirtschaftslage große Steuernachlässe anbot.

Die Renovierung des Commodore Hotels (heute Grand Hyatt New York) 1977 war sein erstes größeres Immobiliengeschäft. Das Hotel liegt neben dem Bahnhof Grand Central Terminal und war durch den Niedergang der Eisenbahnen nicht mehr rentabel. Mit einer gemeinsamen Anleihe von Fred Trump und der Hyatt-Kette finanzierte Donald den Wiederaufbau und verschaffte sich einen Steuernachlass von über 40 Jahren. Auch später wurden Projekte Trumps mit Steuervorteilen ko-finanziert.

Nach der Finanzkrise investierte Trump ab 2011 auch in Aktien. Das Unternehmen ist heute in der Trump Organization zusammengefasst. Der Name „Trump“ dient auch als Marke – von Forbes 2011 auf einen Wert von 200 Millionen US-Dollar geschätzt – für ganz unterschiedliche Projekte, von Gebäuden bis hin zu Nahrungs- und Genussmitteln, Bekleidung und Parfüm.

Trump hat Bau- und Hotellerie Projekte in Städten der USA und in anderen Ländern realisiert bzw. seinen Namen gegeben. In New York City ließ er neben dem Hauptsitz seines Unternehmens, den Trump Tower und den Trump World Tower errichten. Das Trump Building wurde umgebaut. Ein Trump International Hotel and Tower gibt es jeweils in Chicago, Las Vegas, New York, Honolulu, Toronto und Vancouver.

Das Unternehmen betreibt zwölf Hotels, darunter das Mar-a-Lago in Florida, den zum Hotel umgebauten Old Post Office Pavilion in Washington, D.C. und ein Projekt in Rio de Janeiro.

Steuern und Pleiten

Seinen Steuerbescheid will er nicht offen legen, warum auch?

Neben den Einnahmen aus dem Immobilienbetrieb setzte er auf Spielbanken und andere Freizeitgeschäfte – hauptsächlich in Atlantic City (New Jersey), die in der Holdinggesellschaft Trump Entertainment Resorts verwaltet werden.

Ab dem Ende der 1980er Jahre geriet das Unternehmen mehrfach in Schwierigkeiten. Insgesamt viermal wurde wegen Zahlungsunfähigkeit seiner Casinos Gläubigerschutz – nach Kapitel 11 US-Handelsgesetz angewendet (1991, 1992, 2004 und 2009). Trump musste daraufhin unter anderem die Hälfte des Casinos Taj Mahal und des Plaza-Hotels verkaufen, zudem 1991 auch seine Yacht „Trump Princess“ und 1992 die Fluggesellschaft „Trump Shuttle“.

1988 organisierte er als Berater für Mike Tyson den Boxkampf gegen Michael Spinks. 1989/90 versuchte er mit der Tour de Trump ein Radrennen in den Vereinigten Staaten zu etablieren.

Trump betreibt 18 Golfplätze, unter anderem in Puerto Rico, Dubai, Irland und Schottland.

Im Juni 2017 berichtete das Wirtschaftsmagazin Forbes, dass Trump Spenden, die seit 2011 an die gemeinnützige Stiftung seines Sohnes Eric zugunsten krebskranker Kinder gezahlt wurden, in sein eigenes Unternehmen gelenkt hat. Die Spenden gingen nicht, wie angekündigt, an ein Kinderkrankenhaus, sondern an die Trump Organization oder andere mit Trump verbundene Stiftungen, die das Geld für Veranstaltungen auf Trumps Golfplätzen ausgaben. Damit verstieß Trump gegen Steuergesetze sowie Regelungen gegen Insichgeschäfte und Täuschung von Geldgebern.

Ihr erinnert Euch – Deutsches Tierhilfswerk, Wolfgang Ullrich?

Das sind ja nur ein paar Dinge, die bekannt geworden sind. Ist Euch jetzt klar geworden, was er meint mit „make America great again?!“ Seine Gebärdensprache, seine Ausdrucksweise und überhaupt sein ganzer Auftritt sind für Amerika eine schwere Last. Die Hillbillys, die ihn gewählt haben, kümmern sich nicht darum, die haben sowieso keine Ahnung, was in der Welt vorgeht, genau wie ihr Präsident! Hoffentlich bleibt es bei vier Jahren, schlimmer kann es ja nicht werden – haben wir bei Bush auch schon gedacht – bis zum nächsten Mal,

Euer

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