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Alibaba breitet sich aus

Alibaba breitet sich aus

Der chinesische Alibaba-Konzern sucht nicht nur nach neuen Vertriebswegen, sondern auch nach neuen Produkten, die er anbieten kann. Thailand steht hier ganz oben auf der Liste: Thailändische Güter und Reiseveranstalter sollen alsbald mehr und mehr auf den digitalen Plattformen des Internet-Riesen zu finden sein.

Thailand ist eines der strategischen Länder der ASEAN-Staatengemeinschaft, in denen Alibaba Geschäfte machen will“, sagte Vize-Chef James Xu, Alibabae präsentant in Thailand, zu thailändi-schen Journalisten, die im Firmensitz von Alibaba in Hangzhou eingeladen waren.

Benötigt werden unter anderem technologische Infrastruktur fürs Zahlungssystem sowie eine gute Logistik. So habe Alibaba bereits in China Erfolg gehabt, und diese digitale Transformation soll erfolgreich auf Thailand übertragen werden.

Wir befinden uns mit Partnern in Gespräche über den Bau von Lagerräumen, und wir prüfen, ob wir die Datenanalysetechnologie Cainiao für Smart-Logistik zu Alibabas Smart Digital Hub im Östlichen Wirtschaftskorridor (EEC) anwenden können.

Das würde Thailand zum Logistikzentrum machen, das China mit Kambodscha, Laos, Burma und Vietnam verbindet. Smart-Logistik ist die Hauptinfrastruktur für grenzüberschreitenden digitalen Handel.

Xu sagte, dies sei Teil eines langfristigen Zieles des Unternehmens, das expandieren und zwei Milliarden Konsumenten mit zehn Millionen Händlern verbinden will.

Mit einem Wert von 162 Billionen Baht ist China der größte Einzelhandelsmarkt der Welt.

Der Online-Anteil des Handels beträgt zurzeit 20 Prozent, schon in zwei Jahren könnten es 33 Prozent sein.

Mindestens 40 Prozent der Chinesen sind bereit, importierte Produkte zu erwerben. In China gibt es 731 Millionen Internetznutzer, 60 Prozent der Bevölkerung.

Die Mittelklasse in China wächst rasant. Jetzt gehören 300 Millionen Einwohner dazu, 2020 werden es schon 600 Millionen Menschen sein.

Die chinesische Regierung fördert ausländische Produkte, indem Importzölle verringert werden. In den nächsten fünf Jahren sollen ausländische Güter im Wert von zehn Billionen Dollar nach China eingeführt werden, zurzeit sind es 1,1 oder 1,2 Billionen Dollar.

Alibaba arbeitet in diesem Jahr aggressiv daran, eine größere Auswahl von Thai Produkten auf Online-Plattformen anbieten zu können. Hauptsächlich werden Produkte aus Europa und Japan bestellt, jedoch wächst der Anteil thailändischer Güter wie Kosmetika, Obst, Knabberzeug und Latexkissen.

Aufstieg von Fliggy

Alibaba breitet sich aus
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Es geht nicht nur um Güter, sondern auch um Reisen. Fliggy ist ein Online-Reisebüro, das vor allem für junge Leute um die 20 Reisespaß garantieren soll. Diese Altergruppe macht etwa die Hälfte der 200 Millionen Fliggy-Mitglieder aus.

Fliggy ist Chinas zweitgrößter Online-Reiseveranstalter. Bezahlt wird mit Alipay, und die Touristen können ohne Kreditkartenzahlung in Hotels einchecken. Die Plattform ermöglicht es den Touristen, ihre eigenen Routen zu erstellen. Die Hotelzimmer sind technisch auf dem neuesten Stand: Sie funktionieren mit künstlicher Intelligenz und reagieren auf gesprochene Befehle.

Fliggy ist der einzige Anbieter, der es chinesischen Nutzern erlaubt, Online einen Visaantrag zu stellen, damit sie in 15 Länder reisen können, darunter auch Thailand.

Fliggy will nach der Bootstragödie im Juli vor Phuket enger mit der thailändischen Tourismusbehörde zusammenarbeiten, damit mehr chinesische Touristen auf die Ferieninsel gelockt werden.

Die Apps Fliggy und Alipay ermöglichen es 50.000 thailändischen Händlern Kontakt mit den chinesischen Touristen aufzunehmen.

Der Alibaba-Konzern hat auf seiner Plattform für Geschäftsleute eine Live-Stream-Funktion mit automatischer Thai-Übersetzung, um neue Produkte vorzustellen. In Bangkok gibt es bereits eine Reihe von Lieferanten, weitere werden in Khon Kaen und Songkhla gesucht.

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