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330 Millionen Inder leiden unter extremer Dürrewelle

330 Millionen Inder leiden unter extremer Dürrewelle

Rund 330 Millionen Menschen in Indien sind neuen Regierungszahlen zufolge von einer schweren Dürre betroffen – mehr als ein Viertel der Bevölkerung des Subkontinents. Die Bewohner der ausgetrockneten Landstriche haben nicht ausreichend Trinkwasser und auch nicht genug Wasser für ihre Felder und Tiere, sagte Avik Saha, Anwalt der politischen Organisation Swaraj Abhiyan. Mehr als 60 Prozent der 1,3 Milliarden Inder sind Bauern und damit besonders auf Wasser angewiesen. Schon jetzt ist abzusehen, dass es zu großen Ernteausfällen kommen wird.

Die Organisation erfuhr die Zahlen von der Regierung in Neu Delhi. Große Teile Südasiens und auch Südostasiens leiden derzeit unter einer der schlimmsten Dürreperioden seit Jahrzehnten. Es fahren Hunderte Tankfahrzeuge und sogar mit Wasser beladene Züge in die betroffenen Regionen. Mittlerweile sind bereits 256 von 678 Indiens Distrikten von der Wasserknappheit betroffen und die Erlösung bringende Regenzeit beginnt erst in anderthalb bis zweieinhalb Monaten. In großen Teilen Indiens steigen die Temperaturen auf mehr als 40 Grad, im Osten des Landes oft sogar auf mehr als 45 Grad – und das viel früher als normalerweise.

Die zwölfjährige Yogita Desai etwa sei zusammengebrochen und später auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, weil sie beim Wasserholen stundenlang bei 42 Grad Hitze unterwegs war. Der Totenschein des Mädchens weist demnach Hitzschlag und Dehydrierung als Todesursache aus. Einer von bereits mehr als 2.000 Fällen von Hitzetod in diesem Jahr in Indien.

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